Mieten oder kaufen

Mieten oder Kaufen? Die ewige Frage mit neuen Erkenntnissen

Schon vor 2.000 Jahren war es eines der heißesten Gesprächsthemen im Alten Rom: „Mieten oder Kaufen?“. Jeder wollte in der attraktiven Stadt wohnen, die Stadt platzte aus allen Nähten und Mehrfamilienhausbesitzer wie Crassus verlangten Wuchermieten. Doch die wenigen Paläste zum Kauf waren auch alles andere als ein Schnäppchen.

In der Podcast-Folge „Meine Mäuse – der Finanzpodcast für die Familie“ legen Nico und ich das Thema wieder neu auf. Überraschend wenig hat sich seit 2.000 Jahren geändert. Mietkosten und Flexibilität einerseits müssen mit Instandhaltungskosten und Konstanz andererseits abgewogen werden. Denn das Eigenheim ist nicht nur Geldanlage, sondern auch Lebensstil-Entscheidung.

Ach ja, und wir haben ein neues Cover 🙂

Nico der Käufer und Eva die Mieterin

Nico ist überzeugter Eigenheimbesitzer bei Frankfurt. Dabei war das früher nichts für ihn. Das Eigenheim galt damals als spießig. Doch wie so oft verändern die Kinder das ganze Leben. Und spießig kann plötzlich ganz in Ordnung sein.

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Ich selbst habe mich von Saulus zu Paulus gewandelt, um im antiken Bild zu bleiben. Mein Wunsch war schon immer ein kleines, eigenes Nestchen für die Familie. Mit Garten natürlich, nicht weit weg von der Arbeit. Das war im Jahre 2017 in Hamburg und Umgebung überraschend teuer. Die römischen Paläste um Jesu Geburt haben bestimmt auch nicht mehr gekostet.

Nach monatelanger Suche fand ich zwar kein Haus, doch das Buch „Kaufen oder Mieten“ von Gerd Kommer*. Das war mein persönliches Erweckungserlebnis.

Vor- und Nachteile von mieten oder kaufen

Ein Eigenheim von Nico bietet viele Vor- und auch Nachteile. Genauso wie das Mietshaus, in dem wir jetzt leben. Nach der Reihe diskutieren Nico und ich die wichtigsten Punkte. Manchmal wird es dabei auch richtig emotional. Kein Wunder, schließlich war die Entscheidung für bzw. gegen ein Eigenheim die Weitreichendste unseres Lebens.

Nico kann sein Heim tatsächlich mal als sein Eigentum bezeichnen. Niemand kann ihn mehr aus seiner Hütte vertreiben. Über viele Jahre hinweg war er beinahe gezwungen, der Bank das Geld in den Rachen zu werfen. Er musste am Ball bleiben und kann so Vermögen aufbauen.

Ich werde mein gesamtes Kapital in eine bahnbrechende, neue Innovation stecken, die es vor 2.000 Jahren noch nicht gab: den ETF-Sparplan. Trotzdem muss ich diszipliniert sparen jeden Monat, um Vermögen aufzubauen. Das ist bestimmt nicht für jeden was. Doch die galoppierenden Hauspreise um München (wo wir jetzt wohnen) sind auch kein Honigschlecken.

Am Ende bleibt wohl bei beiden Varianten: Spardisziplin und Verzicht im heute sind unerlässlich. Zusätzlich ist es ein Muss, in Assets wie Immobilien oder Aktien zu investieren. Denn am Festgeldkonto schlummert das Kapital nur bei Niedrigzinsen und taugt nichts mehr für die Rente.

Wie ging die Geschichte in Rom aus? Vor 2.000 Jahren war der Wohnraum knapp. Mehr als 1 Million Römer brauchten eine Bleibe in der pulsierenden Stadt. Schon 500 Jahre später hatte Rom nur noch 100 000 Einwohner. Wieder 700 Jahre später beherbergte die Stadt gerade mal 20 000 Bürger. Die hatten nun zumindest kein Platzproblem mehr. Was lernen wir daraus? Immobilien sind auch nicht risikofrei.

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