Geld sparen im alltag

Geld sparen im Alltag: 51 einfache Spartipps für jeden Tag

Kennst du das?

Am Ende des Monats ist der Kontostand wieder viel zu niedrig. Auch mir fällt es nicht leicht, Geld zu sparen. Vor allem nicht diszipliniert und über längere Zeit. Seitdem ich aber mein Sparziel visualisiere, hat es „Klick“ gemacht. Und ich habe entdeckt:

Wenn ich jeden Tag etwas zur Seite lege, kommt eine ganze Menge Geld zusammen. Kleinvieh macht auch Mist!

Mein Lieblingstipp beim Sparen ist und bleibt das Haushaltsbuch. Aber dazu mehr weiter unten im Artikel.

Nicht vergessen: Allein mit Sparen auf dem Girokonto wirst du kein Vermögen aufbauen. Wenn du auf das Geld über 15 Jahre verzichten kannst und für dein Alter vorsorgen möchtest, dann solltest du es schon investieren. Am besten in einen kostengünstigen ETF breit gestreut an der Börse. Nur so verliert dein mühsam Erspartes nicht an Kaufkraft.

Inhaltsverzeichnis

Einfach Geld sparen im Haushalt

Im Haushalt kannst du kräftig sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Wenn du alle Tipps befolgst, wird sich dein Gespartes auf so ungefähr 50 Euro pro Monat summieren. Hauptsächlich, weil du auf das Wäsche waschen bei hohen Temperaturen verzichtest und öfter mal nur mit Wasser statt mit aggressiven Reinigungsmitteln putzt.

Keinen Weichspüler verwenden

Weichspüler gehören für viele bei der Wäsche einfach dazu. Um die Kleidung sauber zu bekommen, sind diese jedoch nicht notwendig. Sie machen alles nur weich und duftend. Der Preis dafür ist aber hoch. Weichspüler sind nicht nur schädlich für die Umwelt, sie können auch die Atemwege und zarte Haut von Babys und Kleinkindern reizen. Einige Inhaltsstoffe können sogar Allergien oder Krebs auslösen. Wenn du keinen Weichspüler nutzt, sparst du ungefähr 1,50 EUR pro Monat.

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Mikrofaser-Tuch griffbereit neben dem Waschbecken aufhängen.

Besonders bei kalkhaltigem Wasser sehen die Armaturen schnell unschön aus. Hier hilft es, mit einem Mikrofasertuch nach jedem Händewaschen kurz drüber zu wischen: Schon glänzt alles wieder! Selbst, wenn du nicht gleich jedes Mal putzen möchtest. Wenn das Mikrofasertuch ohne viel Aufhebens bereitliegt, fällt das Sauber machen einfach leichter.

Für diese schnelle Reinigung benötigt man tatsächlich nur Wasser, keine aggressiven Reinigungsmittel. Das spart Geld und ist umweltfreundlich, denn die Tücher halten ewig. Achtung: Die Mikrofasertücher können zwar jederzeit in der Waschmaschine gereinigt werden – doch bitte nicht in den Wäschetrockner werfen oder Weichspüler verwenden! Dadurch gehen sie kaputt.

Fensterleder statt teurer Fensterreingungsmittel kaufen.

Das ist schon verdächtig: Die Fensterscheiben sind wieder voller Handabdrücke. Wer das wohl war? Ich habe meine Kinder in Verdacht. Aber was soll’s, so ist das Familienleben. Nächstes Mal kannst du auch entspannt bleiben. Denn die Flecken lassen sich rasch entfernen mit einem Fensterleder.

Bei richtiger Pflege ist dieses Tuch auch sehr langlebig und kommt – wie Mikrofastertücher – ohne zusätzliche Reinigungsmittel aus. Auch hier gilt: Bitte kein Trockner oder Weichspüler!

Kleidung lüften und dadurch weniger oft waschen.

Bei uns war das früher immer so. Wir haben die nur einmal getragene Kleidung abends sofort in den Wäschekorb gelegt, auch wenn sie nicht richtig schmutzig war. Das ist ja im ersten Moment sehr praktisch. Und irgendwie ist der Pulli auch nicht mehr so frisch, wenn er einmal getragen wurde. Spätestens mit Kindern aber sehen die Eltern: Da kommt einfach zu viel Schmutzwäsche zusammen. Was tun?

Ein Herrendiener oder Kleiderständer im Schlafzimmer ist ähnlich praktisch wie ein Wäschekorb: Einfach nach dem Ausziehen die Kleidungsstücke aufhängen und so über Nacht durchlüften lassen. Die stark verschmutzten Teile natürlich nicht, die müssen weiterhin gewaschen werden. Der Geruch lässt sich jedoch oft mit ein paar Stunden aufhängen vertreiben – die Kleider wirken am nächsten Morgen wie frisch und können in den Kleiderschrank einsortiert werden.

Dadurch lassen sich gut und gerne zwei Waschladungen pro Woche sparen. Da ein durchschnittlicher Waschgang bei 30 Grad so um die 29 Cent kostet, sind das auf das Jahr gerechnet 30 EUR.

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Weniger häufig bei 60 Grad waschen.

Viele möchten Handtücher, Bettwäsche oder Unterwäsche keimfrei sauber halten. Dafür wird ein Waschprogramm von 60 Grad gewählt. Wir haben das früher auch so gemacht. Ich dachte, dass die Kleidung nur so richtig sauber wird. Dank der neuen Waschmittel lösen sich aber auch hartnäckige Verschmutzungen bei weniger Grad. Mithilfe von Universalwaschmittel und einen Schuss Essig statt Weichspüler werden auch viele Keime bei 30 Grad ausgespült.

Doch es ist eindeutig so: Wirklich alle Keime sterben erst bei 60 Grad ab. Daher waschen wir noch ca. 1-2 mal im Monat bei 60 Grad. Aber eben viel weniger häufig als früher.

Wenn du 3 Mal in der Woche deine 60 Grad Wäsche mit einer 30 Grad Wäsche ersetzt, sparst du aufs Jahr gerechnet 28 EUR. Kein Wunder, ist doch eine Waschladung bei 60 Grad um durchschnittlich 60 % teurer.

Wasser im Topf mit Deckel kochen

Auf der großen Herdplatte kostet das Kochen von Wasser mit Topfdeckel pro halben Stunde 15 Cent. Ohne Deckel kostet dich das dreimal so viel! Als ich das gehört habe, beschloss ich sofort, nur noch mit Topfdeckel zu kochen. Der Wasserkocher ist auch eine günstige Alternative

Einfach Geld sparen beim Auto

Beim Kauf und beim Erhalt von Autos kannst du kräftig Geld sparen. Am günstigsten fährst du natürlich ohne Auto. Nur so ist es möglich, mehrere Hunderte Euro pro Monat zur Seite legen.

Gebrauchtes Auto kaufen

Kaum etwas ist so teuer wie ein Neuwagen. Gebrauchtwagen sind allerdings eine sehr attraktive Alternative. Ist die Erstzulassung länger her als 5 Jahre, bekommst du schicke Wagen zumeist mit einem Rabatt von 65 %! Anders als in den 60er oder 70er Jahren sind moderne Autos weit weniger reparaturanfällig. Damals war ein Auto über 100.000 km schon schrottreif. Heute fahren Autos ohne große Probleme 150.000-200.000 km. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 pro Jahr kann dein Wagen also ohne Bedenken über 10 Jahre lang halten.

Ein guter Richtwert ist: Sollten Reparaturen anfallen, die mehr Kosten als die Hälfte des Restwertes deines Autos, dann verkaufe es besser. Vielleicht kann ein Autohändler dein Auto günstiger reparieren und noch profitabel weiter verkaufen.

Reifendruck prüfen

Schon 0,2 bar weniger Reifendruck bedeuten 1 % mehr Sprit bei jedem Tank. Dein Bremsweg verkürzt sich auch, wenn die Reifen deines Autos ausreichend viel Luft haben. Prüfe daher am besten jeden Monat, doch wenigstens mehrmals im Jahr den Reifendruck an der Tankstelle.

Vollkasko, Haftpflicht oder Teilkasko?

Die Vollkaskoversicherung ist zumeist nur für Neuwagen sinnvoll, denn die Prämie wird berechnet auf den Neuwert des Autos. Du kannst jedes Jahr im Herbst die Versicherungen über die Portale verivox oder check24 vergleichen und gegebenenfalls Ende des Jahres wechseln, wenn du eine günstigere findest.

Schäden selbst bezahlen oder von der Versicherung erstatten?

Bei der Vollkaskoversicherung ist es klug, vorher zu berechnen, was günstiger ist: Den Schaden am eigenen Auto selbst bezahlen oder den Betrag, der über den Selbstbehalt liegt, von der Versicherung erstatten zu lassen. Die Prämie steigt in den Folgejahren für dich, wenn eine Reparatur von der Versicherung bezahlt werden musste. Da kann es günstiger sein, einmal den Schaden auf eigene Rechnung zu beheben. Zumeist bieten die Autoversicherungen selbst so einen Vergleich an.

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Einfach Geld sparen beim Einkaufen

Gerade beim Einkaufen kannst du bis zu 200 Euro pro Monat sparen. Lebensmittel sind üblicherweise der dritthöchste Posten bei den monatlichen Ausgaben, gleich nach Miete und Transport.

Saisonales Obst und Gemüse kaufen

Der erste Tipp klingt einfach, ist aber oft schwer umzusetzen. Schließlich lieben Kinder auch im Januar Erdbeeren, wenn sie so schön rot vor ihren Augen glänzen. Gerade diesen Moment kannst du nutzen, um Ihnen zu erklären, wie wichtig es ist, saisonal zu kaufen. Denn im Mai bis Juli schmecken die roten Beeren viel süßer und aromatischer. Noch dazu sind kurze Transportwege gut für die Umwelt. Ein wenig Geduld kann sich also in jeder Hinsicht lohnen.

Eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten

Vor dem Großeinkauf jede Woche ist es sehr hilfreich, eine Einkaufsliste zu schreiben und sich tatsächlich daran zu halten. Am besten du machst das gemeinsam mit deinen Kindern. Wenn auch sie mitbestimmen können, was in den Einkaufswagen gehört, sind sie hoffentlich im Supermarkt später resistent gegen Produkte, die nicht auf der Liste stehen.

An manchen Tagen wird das sehr gut klappen, an anderen Tagen weniger gut. Schließlich verführen neuen Verpackungen auf bekannten Lebensmitteln Groß und Klein. Wir Eltern sind doch die besten Vorbilder beim bewussten Einkaufen! Gelegentlich helfen ein paar Tricks aus der Psychologie gegen Impulskäufe.

Nicht hungrig einkaufen gehen

Der beste Diättipp schont auch deine Brieftasche: Nicht hungrig einkaufen! Wer hungrig einkaufen geht, kauft nicht nur mehr ungesunde Snacks und Süßigkeiten, der gibt auch im Durchschnitt mehr Geld im Supermarkt aus. Doch nicht nur das!

Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass wir mit Hunger auch mehr Kleidung oder Elektronikartikel shoppen! Die Wissenschaftler der Universität von Minnesota haben in einem Experiment gezeigt, dass das Hungergefühl generell dazu führt, sich mehr Dinge aneignen zu wollen. Daher: Hunger mag vielleicht der beste Koch sein, doch bestimmt nicht der beste Einkäufer.

Bewusster einkaufen – viele Lebensmittel werden weggeworfen

Die meisten haben schon von dem großen Ausmaß von Lebensmittelverschwendung in Deutschland gehört. Fast ein Drittel der Lebensmittel, die für Menschen produziert werden, gehen auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verloren. Das sind über 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr!

Zumeist werden in deutschen Privathaushalten Obst und Gemüse, Reste von zubereiteten Mahlzeiten und Backwaren weggeworfen.

Vielleicht hilft es dir beim nächsten Einkauf im Supermarkt zu wissen, dass deine Familie auch mit 80 % der Lebensmittel satt wird? Wenn du weniger einkaufst, schonst du nicht nur deine Brieftasche, du verschwendest auch weniger an Lebensmittel.

Auch eine gute Lösung ist es, Backwaren, Obst, Gemüse oder Kräuter einzufrieren. Diese Methode, Lebensmittel haltbar zu machen, wird gemeinhin zu selten genutzt.

Einen Essensplan für die ganze Woche erstellen

Wieder keine Ahnung, was du morgen für die Familie kochen sollst? Vielen geht das so, schließlich ist eine große Herausforderung, täglich ein ausgewogenes, gesundes und günstiges Essen zuzubereiten. Manche Familien schwören auf Kochboxen von Hellofresh oder Marley Spoon. Diese Variante ist nicht unbedingt günstig. Doch genießen viele Familien, wie wenig Stress ihnen die Zubereitung des Essens damit macht. Auch das ist etwas wert. Zumal darf nicht vergessen werden, dass so die Gefahr nicht mehr besteht, dass du Unnötiges im Supermarkt mit in den Einkaufswagen packst.

Auch ohne Kochboxen ist es möglich, leckere Rezepte für die ganze Woche zu planen. Am besten einmal die Woche mit der Familie besprechen, was jeder gerne hätte. Nutze dafür die kostenlose Essensplan-Vorlage. Dabei können auch eventuelle Reste von Mahlzeiten abends oder am nächsten Tag noch einmal aufgetischt werden – vielleicht mit einer Variante? Der gedämpfte Fisch zu Mittag schmeckt beispielsweise himmlisch mit Frischkäse und Meerrettich aufs Brot zu Abend. Auch lohnt es sich, von Eintöpfen, Knödeln oder Suppen mehr zu kochen und den Rest einzufrieren für später.

Vorratsgläser sammeln

Gewürze und andere lose Nahrungsmittel werden häufig in zwei Optionen im Supermarkt angeboten: Entweder einfach verpackt oder in aufwändigen Dosen und Streuern, die praktisch zum Wiederverschließen sind oder die Möglichkeit zur stufenweisen Dosierung bieten.

Es wird dich nicht überraschen, dass die Gewürze mit hochwertiger Verpackung oft doppelt so teuer sind bei gleicher Qualität. Um diese zu vermeiden, sammle Schraubgläser von Aufstrichen oder Marmeladen. Die Schraubgläser spülst du am besten noch mit heißem Wasser und Natron aus.

Somit kannst du die günstigen Gewürze in einfacher Verpackung vom Supermarkt kaufen und diese in die vorbereiteten Gläser füllen. Dank des Schraubverschlusses bleibt das Aroma erhalten und mithilfe eines einfachen Teelöffels können Mengen ausreichend gut dosiert werden.

Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für Gewürze, sondern auch für Waschmittel und andere pulverförmige Produkte.

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Frisch kochen ist oft günstiger als Convenience-Menüs

All das, was die Arbeit bei der Zubereitung von Essen erleichtern soll, kann unter Convenience-Food zusammengefasst werden. Angefangen von der fertigen Salatmischung, bis zum Soßenbinder, Instant-Gemüsefond oder der Fertig-Pizza.

Klar hat es einige Vorteile, wenn du diese Produkte verwendest. Allen voran die Zeitersparnis. Auch gehen die Anbieter mit der Zeit und bieten mittlerweile Bio-Gewürzmischungen oder Pizzas an. Was dabei zu beachten ist: Diese Convenience-Produkte erzeugen nicht nur mehr Abfall, als wenn du alles selbst zubereitest, sie kosten auf die Woche gerechnet mehr: Die Portionen sind nur für eine Mahlzeit gedacht. Ein Einfrieren oder Wiederaufwärmen klappt zumeist nicht so recht.

Bewusst Fleisch oder andere tierische Produkte konsumieren

Wenn du für deine Familie ausschließlich Bioprodukte zubereiten möchtest, ist das eine gute Entscheidung. Doch Qualität hat ihren Preis. Besonders Fleisch und Fisch in Bioqualität sind vergleichsweise teuer. Hier ist es sinnvoll, lieber etwas weniger oft Fleisch oder Fisch auf den Speiseplan zu setzen. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. ist es vollkommen ausreichend, einmal die Woche Fisch zu essen und maximal 300g-600g Fleisch pro Woche pro Person – diese Mengenangabe inkludiert selbstverständlich auch Frühstück und Abendessen. Zum Vergleich: Ein normales Wiener Würstchen hat 70g Fleisch.

Bück- und Streckware in den Einkaufsregalen genauer ansehen

Die Supermärkte machen es uns mit dem Sparen nicht einfach. Die Musik im Hintergrund lädt uns ein, etwas mehr zu konsumieren als geplant. Und die Produkte in den Regalen auf Greifhöhe sind zumeist die teuren Markenprodukte. Seitdem ich mir die Lebensmittel ganz oben und unten genauer ansehe, weiß ich: zumeist sind genau die günstiger bei gleicher Qualität.

Beim Discounter Preise vergleichen

Nicht immer sind Rabatte die beste Idee, Geld zu sparen. Schließlich verleiten diese, mehr zu kaufen als eigentlich geplant. Das Wichtigste ist daher, einen Wochenplan zu erstellen und danach einzukaufen: Kein Rabatt ist höher als nicht ausgegebenes Geld, nämlich satte 100 %!

Wenn du jedoch den Wocheneinkauf planst, kann es sich unter Umständen lohnen, die Posteinwürfe oder Websites von Discountern zu überprüfen und Preise zu vergleichen.

Einfach Geld sparen mit Kinder

Ist das tägliche Bad wirklich notwendig, oder eigentlich nur Routine? Diese Frage könnte sich die ganze Familie stellen. Denn im Badezimmer lässt sich vortrefflich sparen. Vor allem mit Kindern, denn diese brauchen keine aufwendigen Kosmetika.

Empfindliche Kinderhaut nur mit Wasser reinigen

Schon Hebammen empfehlen, Säuglinge und Kleinkinder nur mit Wasser zu waschen – bei besonders trockener Haut kann dem Badewasser noch ein Schuss hochwertiges Öl hinzugefügt werden.

Denn Seifen oder Duschgels trocknen die empfindliche Kinderhaut zu sehr aus. Zusätzlich jucken viele Haarshampoos in den Augen oder das feine Badepulver reizt die Atemwege. Es hat sich bei sehr vielen Kinder erwiesen, dass Wasser alleine Haut und Haare ausreichend von Bakterien und Schmutz säubert. Die Kleinen duften trotzdem unheimlich gut: nach Kind eben.

Kinder nicht jeden Tag baden

Übertriebene Hygiene kann auch negative Auswirkung auf die Gesundheit und das Hautbild haben. So neigt trockene Haut zu Ekzemen, wenn der Haut-Fett-Film zu häufig mit Wasser abgewaschen wird. Es wird sogar empfohlen, Kinder nur einmal die Woche zu baden. Ein paar Keime und Bakterien sind gesund und stärken das Immunsystem.

Lasst einfach euer Gefühl entscheiden, wann mal wieder ein Bad angesagt ist. Jeden Tag jedenfalls ist dieses Ritual nicht notwendig. Ein Vollbad kostet ca. 1 Euro mit Strom, Wasser und Abwasserkosten.

Viel Badespaß mit selbstgemachter Bade-knete

Oft weigern sich die Kleinen zu baden, wenn nicht ein besonderes Spielzeug angeboten wird. Die Drogerien bieten dafür einen bunten Bade- Glitzer- und Schaumspaß, mit teilweisen bedenklichen Inhaltsstoffen wie Mikroplastik. Dazu kommt, dass diese Badezusätze ganz schön teuer sind: Vor allem, wenn die Kinder jedes Mal darauf bestehen!

Eine schöne Alternative dazu ist selbstgemachte Bade-Seife oder Bade-Knete. Ihr könnt die Knete auf dem Badewannenrand legen und die Kinder kneten fleißig. Natürlich ist es auch möglich, eure Kinder damit zu reinigen, falls das notwendig sein sollte.

Nur erbsengroße Menge bei Zahnpasta

Das empfehlen auch Zahnärzte, zudem steht dieser Hinweis auch auf jeder Zahnpastapackung: Nur eine erbsengroße Menge verwenden! Das liegt auch an dem Fluorid-Anteil, der dann ideal ist. Trotzdem wird dies manchmal von Eltern nicht umgesetzt. Es ist sinnvoll, beim nächsten Mal Zähneputzen darauf zu achten, nicht zu viel Zahnpasta zu verwenden. Und wenn fast nichts mehr aus der Tube kommt, dann schneidet die auf, bevor ihr sie wegschmeisst.

Spielzeug und Bücher leihen statt kaufen

Kinder lieben immer wieder neues Spielzeug. Zu Hause türmen sich vor allem nach Weihnachten und Geburtstagen die Geschenke. Meine Kinder fällt es auch das Aussortieren und Verschenken schwer. Daher ist es eine gute Idee, mal bei der lokalen Bücherei vorbeizuschauen und öfter mal zu leihen als zu kaufen.

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Einfach Geld sparen im Urlaub

Jedes Jahr in den Sommerurlaub und im Winter noch mal Sonne tanken? Das geht ganz schön ins Geld. Aber sparen ist auch beim Urlaub machen möglich, ohne großen Verzicht.

Früh buchen lohnt besonders für Familien

Für Familien, die eine Pauschalreise buchen möchten, lohnt sich klar das frühe Buchen. Am besten im Januar bis spätestens Ende Februar sollte der Sommerurlaub des Jahres gebucht werden, bis September der Winterurlaub.

Inkognito surfen und Preise vergleichen

Viel Geld lässt sich mit den Flügen sparen, die Preisunterschiede sind da hoch. Am besten du nutzt einen Dienst wie skyscanner.com oder Google Flights und beobachtest die Preise, variierst das Datum oder die Flugzeiten. Du kannst dich auch automatisch über Preisveränderungen informieren lassen per E-Mail.

Urlaub in der Region statt weit weg

Auch ein Urlaub in der Region kann eine feine Sache sein, denn oft gibt es zu Hause noch viel zu Neues zu entdecken. Zumeist ist die kurze Anreise per Zug oder Auto günstiger als Flugtickets für die ganze Familie zu kaufen.

Haustausch mit Freunden

Glücklich ist, wer Freunde hat. Falls deine Freunde etwas weiter weg wohnen oder gar auf anderen Kontinenten leben, bietet sich privates Couchsurfing an. Haben eure New Yorker Freunde Lust, zwei Wochen in den bayrischen Alpen zu verbringen? Großartig! Dann bleibt auch nicht das Gefühl, Fremde im Haus zu haben. Ihr müsst euch ja nicht gleich die Klinke in die Hand geben. Vielleicht mögt ihr auch noch ein paar Tage gemeinsam verbringen, bevor ihr losfliegt.

Jugendherbergen als Geheimtipp

Schon lange gilt das verstaubte Image von Hagebuttentee beim Frühstück für Jugendherbergen nicht mehr. Selbst für Familien gibt es Möglichkeiten, richtig luxuriös mit Sauna und Wellnessbereich eine entspannte und vor allem einmalig günstige Zeit zu verbringen. Mit einem Jugendherberge-Ausweis, der im Jahr wenig mehr als 22 Euro kostet für die Familie, kannst du richtige Schnapper buchen und genießen!

Snacks und Spiele

Wasser und Snacks gehen vor allem am Flughafen richtig ins Geld. Klug ist es, hier schon vorzusorgen und sich zu Hause auszustatten mit dem Wichtigsten. So kommt nicht so schnell Langeweile auf. Fast in jedem Flughafen ist es Familien mit kleinen Kindern gestattet, Trinkwasser und Brei-Gläschen für die Kleinen durch die Sicherheitsschleuse zu tragen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren

Gerade im Urlaub bedeutet die Fahrt mit den Öffentlichen ein großes Abenteuer. So nah kommst du sonst selten dem Land und den Leuten. Selbst wenn nicht alles glatt läuft, so kannst du es zumindest als neue Erfahrung verbuchen. 

Früh ankommen – spät abreisen?

Fast zwei Hotelnächte könnt ihr sparen, wenn ihr früh ankommt und wieder spät abreist. Oft sind die Flüge und Züge zu diesen Zeiten teurer. In dem Fall müsst ihr abwägen, was günstiger in eurem Fall ist. Sehr frühe und späte Flüge bedeuten zumeist viel Stress. Auch sind öffentliche Verkehrsmittel hin zum Flughafen nicht mehr verfügbar und ihr müsst mit dem Taxi fahren. Es lohnt sich also, auch diese Kosten im Blick zu behalten.

Einfach Geld sparen im Alltag

Nun gibt es noch zahlreiche weitere Sparmöglichkeiten, die nicht gerade in eine der oben genannten Kategorien fallen. Sie sind jedoch so gut, dass ich sie trotzdem erwähnen wollte:

Sparen kommt von Spaß: Die 5-Euro Challenge

Für viele hört sich Sparen nicht nach Spaß an. Doch du kannst etwas Spielerisches finden, damit es dir vielleicht besser glückt. Bei der 5-Euro-Challenge legst du jeden 5-Euro-Schein zur Seite, den du in deiner Brieftasche findest. Die meisten, die das diszipliniert versuchen, sparen so bis zu 100 Euro pro Monat wie von selbst.

Zählerstand melden an Energie- oder Wasserversorger

Du kannst durchaus 12-15 Euro pro Jahr sparen, wenn du den Zählerstand selbst meldest an deinen Versorger und den nicht schätzen lässt. Schnell und einfach klappt das, indem du ein Foto knipst vom Zähler und den per E-Mail direkt weiterleitest.

Stromanbieter automatisch wechseln

Für Neukunden bieten Stromanbieter oft hohe Rabatte. Nach ein oder zwei Jahren sind die Tarife aber wieder teuer. Es gibt jedoch Dienstleister, die jedes Jahr den günstigsten Tarif für dich finden -automatisch! eSave.de oder Wechselpilot.com sind zwei gute Anbieter.

Bonusheft der Krankenversicherung zum Arzt mitnehmen

Regelmäßig über 150 Euro pro Jahr erhalte ich, wenn dich das Bonusheft meiner gesetzlichen Krankenversicherung zu jedem Arztbesuch mitnehme. Besonders bei Kindern mit den häufigen Untersuchungen lohnt sich das. Auch der Besuch im Fitnessstudio wird angerechnet.

Schutzhülle für das Smartphone

Eine Versicherung ist eigentlich nur sinnvoll, wenn sie existenzielle Risiken abdeckt. Der Verlust des Smartphones ist zwar sehr ärgerlich und teuer, doch die meisten können ein neues Handy wieder kaufen aus den laufenden Einnahmen. Eine Schutzhülle lohnt sich jedoch, vor allem mit kleinen Kindern.

Erste Mahngebühr muss für gewöhnlich nicht bezahlt werden

Ärgerlich, doch manchmal passiert es im hektischen Alltag: Wir vergessen eine Rechnung zu bezahlen. Schon flattert eine Mahnung mit einer gesalzenen Gebühr ins Haus. Gut zu wissen: Bei der ersten Mahnung dürfen keine Gebühren verrechnet werden. Nur die Miete ist da eine Ausnahme. Am besten Mal bei dem Unternehmen anrufen, den Rechnungsbetrag ohne Gebühr sofort überweisen und die Sache klären.

Kontostand überprüfen bevor du einkaufst

Kaum ein anderer Tipp ist so effektiv: Eine Studie aus den USA von 2016 hat gezeigt, dass 62 % der Nutzer von mobilen Banking-Apps ihre Kontoumsätze kontrollieren vor einem großen Kauf. Die Hälfte davon hat den Kauf nicht getätigt nach dem Blick auf den Kontostand.

Konsum kann auch Spaß machen, Verzicht in allen Situationen des Lebens ist ganz schön trist. Doch wenn du Sparpotenziale finden möchtest und dich regelmäßig über zu viel ausgegebenes Geld ärgerst, dann kontrolliere deinen Kontostand bevor du kaufst.

Haushaltsbuch führen

Führst du schon ein Haushaltsbuch? Egal ob auf Papier, auf dem PC mit einem Tabellenprogramm oder per App am Smartphone: Mit einem Haushaltsbuch bekommst du deine Finanzen in den Griff. Das ist auch mein absoluter Lieblingsspartipp. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viel du den ganzen Monat über für bestimmte Kategorien ausgibst. Mit einem Haushaltsbuch findest du Sparpotenziale fast wie von selbst, wenn du es nur regelmäßig und sorgfältig führst.

Anfang des Monats einen gewissen Sparbetrag abbuchen

Viele beginnen damit, 10 % der gemeinsamen Einnahmen schon am Anfang des Monats abzubuchen. Vielleicht siehst du es als großen Verzicht, dass gleich so viel am Anfang des Monats abgezogen wird. Dann hilft es, deine Sichtweise dahingehend zu ändern: Den ganzen Monat über bezahlst du deinen Vermieter, die Bank, den Supermarkt oder den Klamottenladen. Wann fängst du an, dich selbst zu bezahlen? Genau das ist dieser Sparbetrag am Anfang des Monats, wenn du ihn klug anlegst: Eine Investition in dich und deine Familie!

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Extrem Geld Sparen im Alltag

Wenn dir diese Spartipps noch zu wenig waren, dann empfehle ich dir den Artikel zu „extrem Geld sparen“. Mit diesen Tipps kannst du durchaus mehrere hundert Euro pro Monat sparen. Doch das sind keine Spartipps für Hasenfüße.

Nochmal Student sein: Eine WG eröffnen

Du kannst durchaus viele hundert Euro im Monat sparen, wenn du dir noch eine Mitbewohnerin suchst. Falls du Kinder hast, könnte der oder die Mitbewohnerin sogar gegen ein kleines Entgelt helfen beim Aufpassen. Natürlich solltest du das schon zu Beginn bei der Suche klarmachen. Doch es kann noch weitere Vorteile haben, einen netten Mitbewohner zu haben. Du musst dich nur darauf einlassen. Nicht nur Studenten wohnen in WGs, auch Familien können das gut finden.

An meine Haut lasse ich nur Wasser, Seife und Sheabutter

Seit dem die Kinder da sind, achte ich nur noch auf Kosmetika ohne Zusatzstoffe. In letzter Zeit bin ich sogar so weit gegangen, ganz auf Make-up zu verzichten. Meine Haut reinige ich ausschließlich mit Wasser, milder Seife und Bio-Sheabutter. Das tut ihr gut und es ist auch unschlagbar günstig. Seitdem gebe ich pro Monat weniger als 3 Euro aus für Körperpflegeprodukte. Auch für meine Kinder verwende ich nur diese Bioprodukte. Den Tipp habe ich von der Dermatologin Dr. Yael Adler.

Das eigene Auto vermieten ist eine schlechte Idee. Oder?

Der Geldspartipp Nummer 1 ist: Kaufe kein Auto, sondern fahre nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad. Wenn du gerade überlegst, ein Auto zu kaufen, dann ist ein Gebrauchswagen eine gute Option.

Falls du schon ein Auto gekauft hast, dann könntest du es privat tageweise vermieten. Dafür gibt es das praktische Portal SnappCar. Dein Auto ist auch versichert während des Vermietens. So ca. 40 Euro sind je nach Auto pro Tag realistisch als Mietpreis. Davon werden noch etwas Versicherungs- und Servicegebühr abgezogen. Jedenfalls ist es einen Versuch wert.

Das 30-Tage Kaufverbot

30 Tage lang nichts kaufen. Ist das überhaupt möglich? Versuche es! Nimm dir einen Kalender zur Hand und streiche jeden Tag, an dem du nichts Unnötiges gekauft hast. Auch beim Einkauf im Supermarkt ist es wichtig, dass du dich an deine vorher definierte Einkaufsliste hältst. Nichts Unnötiges bedeutet auch keine Kleidung, kein Krimskrams, kein Make-up.

Wenn du dich 30 Tage lang diszipliniert hast, dann feiere dich! Belohne dich mit einem Restaurantbesuch mit Freunden oder einem exquisiten Parfum. Soviel Durchhaltevermögen muss anerkannt werden.

Lebensmittel zu einem unschlagbar günstigen Preis

Die App „Too Good to go“ ist eine großartige Möglichkeit, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Fast ein Drittel der Lebensmittel, die für Menschen produziert werden, gehen auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verloren. Das sind über 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel pro Jahr!

Lade die App herunter und erhalte leckere Lebensmittel, die bei Läden in der Nähe unverkauft geblieben sind. Du bekommst dann eine Überraschungstüte zu einem vergünstigten Preis.

Download im App Store und auf Google Play.

Eine radikale Mediendiät

Ein etwas ungewöhnlicher aber sehr effektiver Tipp ist es, radikal auf Fernsehen, Zeitschriften, Apps und Magazine zu verzichten. Durch diese radikale Mediendiät siehst du auch keine Werbung mehr. Auch wenn wir das nicht merken, beeinflusst Werbung unsere Kaufentscheidung. Sobald du dich der Werbung entziehen kannst, wirst du automatisch weniger shoppen. Probiere es aus! Es wirkt Wunder. Die neuesten Nachrichten erfährst du auch von Freunden oder deinen Nachbarn. Das wirklich Wichtige wird nicht an deinem Leben vorbeiziehen.

Verhandle jeden einzelnen Kauf

Wenn du denkst, dass dieser Tipp etwas geizig und vor allem anstrengend ist, dann hast du recht. Versuche wirklich den Preis bei jedem Kauf zu verhandeln. Entweder verzichtest du dann ganz auf das Produkt und sparst so einiges. Oder du lernst durch das viele Verhandeln viel fürs Leben. Beispielsweise für deine nächste Gehaltsverhandlung! Durch das häufige Verhandeln gewinnst du mehr Selbstvertrauen.

Überlege dir schon im Vorhinein, was die Argumente deines Gegenübers sein könnten. Passe die Gelegenheit ab. Aus Erfahrung ist es nicht sehr zielführend, mit der Ware in der Hand vor der Kasse zu verhandeln. Der Käufer weiß, dass du das Produkt kaufen willst. Am besten noch im Regal ganz nebenbei mal fragen: „Lässt sich da was am Preis machen?“. Du wirst überrascht sein, wie oft das klappt.

Der extremste Spartipp: Zurück zu den Eltern

Wenn du wirklich viele hundert oder gar tausend Euro pro Monat sparen willst, dann ziehe wieder zu deinen Eltern. Vielleicht auch nur vorübergehend, um deine Finanzen wieder in Ordnung zu bekommen. Ich weiß, das ist ziemlich extrem und bestimmt nichts für Hasenfüße. Doch es kann auch ganz nett sein. Vor allem die Kinder lieben es ja, bei Oma und Opa zu sein. Auch für dich ist es wahrscheinlich eine Erleichterung im Alltag, die Hilfe so nah zu haben. Jeder kennt auch die Nachteile. Klar. Aber warum mal nicht außergewöhnlich denken?

Fazit:

Jeden Monat lässt sich Geld sparen, auch bei einem kleinen Einkommen. Relativ gesehen kannst du dann natürlich weniger investieren. Doch aus 25 Euro pro Monat über 30 Jahre hinweg werden 23.842 Euro, wenn du das Geld klug anlegst. Eine Geldanlage an der Börse ist mit Risiken verbunden. Wichtig ist, in allen Phasen investiert zu bleiben: Wenn die Kurse rauf und auch wenn sie heruntergehen. Denkst du jedoch in langen Zeiträumen über 15 Jahre und kaufst breit diversifizierte Aktien zu geringen Gebühren mit einem ETF, ist das eine kluge Altersvorsorge.


Hast du noch Spartipps, die ich nicht gelistet habe? Dann nehme ich sie gerne beim nächsten Mal auf!

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