Geld sparen im alltag

Geld sparen im Alltag? 43 einfache Spartipps für jeden Tag

Fast jeder kennt das: Am Ende des Monats ist der Kontostand wieder viel zu niedrig. Es ist nicht einfach, etwas Geld zu sparen für einen lange gehegten Traum wie eine Weltreise oder das Eigenheim. Die Lage scheint aussichtslos, für das Alter vorzusorgen. Lass dir doch das Sparen zur täglichen Angewohnheit werden! Dann ist es sogar bei kleinem Einkommen möglich, im Alltag etwas zur Seite zu legen. Geld sparen kann auch einfach sein.

Selbst mit 25 Euro pro Monat kannst du an der Börse investieren. Über einen langen Zeitraum von mindestens 15 Jahren ist das die erfolgversprechendste Geldanlage. Was sind nun die besten, einfachen Tipps um Geld zu sparen für den Alltag, damit das mit dem sorgenfreien Leben klappt?


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Inhaltsverzeichnis

Einfach Geld sparen im Haushalt

Beim Haushalt lässt sich täglich sparen. Das summiert sich auf so ungefähr 50 Euro pro Monat. Hauptsächlich, weil du auf häufiges Wäsche waschen bei hohen Temperaturen verzichtest und öfter mal nur mit Wasser statt mit aggressiven Reinigungsmitteln putzt.

Keinen Weichspüler verwenden

Weichspüler gehören für viele bei jeder Wäsche einfach dazu. Um die Kleidung sauber zu bekommen sind diese jedoch nicht notwendig. Sie machen die Stücke nur weich und duftend. Der Preis dafür ist jedoch hoch. Weichspüler sind nicht nur schädlich für die Umwelt, sie können auch die Atemwege und zarte Haut von Babys und Kleinkindern reizen. Einige Inhaltsstoffe können sogar Allergien oder Krebs auslösen. Wenn du keinen Weichspüler nutzt, sparst du ungefähr 1,50 EUR pro Monat.

Mikrofaser-Tuch griffbereit neben dem Waschbecken aufhängen.

Besonders bei kalkhaltigem Wasser sehen die Armaturen schnell unschön aus. Hier hilft es, mit einem Mikrofasertuch nach jedem Händewaschen kurz drüber wischen: Schön glänzt alles wieder! Selbst, wenn du nicht gleich jedes Mal putzen möchtest. Wenn das Mikrofasertuch ohne viel Aufhebens bereitliegt, fällt das Sauber machen einfach leichter.

Für diese schnelle Reinigung benötigt man tatsächlich nur Wasser, keine aggressiven Reinigungsmittel. Das spart Geld und ist umweltfreundlich, denn die Tücher halten ewig. Achtung: Die Mikrofasertücher können zwar jederzeit in der Waschmaschine gereinigt werden – doch bitte nicht in den Wäschetrockner werfen oder Weichspüler verwenden! Dadurch gehen sie kaputt.

Fensterleder statt teurer Fensterreingungsmittel kaufen.

Das ist schon verdächtig: Die Fensterscheiben sind voller Handabdrücke in der Höhe der Kleinkinder. Wer das wohl war? Diese Verschmutzung lässt sich einfach nicht vermeiden, denn die Kleinen liebes es einfach, durch die Wohnung oder das Haus zu flitzen und dabei auf die Fenster zu tatschen. Vor allem beim Fangen-Spielen!
Nächstes Mal kannst du da einfach entspannt bleiben. Denn diese Flecken lassen sich rasch entfernen mit einem Fensterleder.

Bei richtiger Pflege ist dieses Tuch auch sehr langlebig und kommt – wie Mikrofastertücher – ohne zusätzliche Reinigungsmittel aus. Auch hier gilt: Bitte kein Trockner oder Weichspüler!

Kleidung lüften und dadurch weniger oft waschen.

Wer kennt das nicht? Einmal getragene Kleidung wird abends sofort in den Wäschekorb gelegt, auch wenn sie nicht verschmutzt ist. Das ist ja im ersten Moment sehr praktisch. Und irgendwie ist die Kleidung nicht mehr so frisch, wenn sie einmal getragen wurden. Spätestens mit Kindern aber sehen die Eltern: Da kommt einfach zuviel Schmutzwäsche zusammen. Was tun?

Ein Herrendiener oder Kleiderständer im Schlafzimmer ist ähnlich praktisch wie ein Wäschekorb: Einfach nach dem Ausziehen die Kleidungsstücke aufhängen und so über Nacht durchlüften lassen. Die doch sehr oft verschmutzten Teile natürlich nicht, die müssen weiterhin gewaschen werden. Der Geruch lässt sich jedoch oft mit ein paar Stunden aufhängen vertreiben – die Kleider wirken am nächsten Morgen wie frisch und können in den Kleiderschrank einsortiert werden.

Dadurch lässt sich gut und gerne zwei Waschladungen pro Woche sparen. Da ein durchschnittlicher Waschgang bei 30 Grad so um die 29 Cent kostet, sind das auf das Jahr gerechnet 30 EUR. 

Weniger häufig bei 60 Grad waschen.

Viele Eltern möchten Handtücher, Bettwäsche oder Unterwäsche der Familie keimfrei sauber halten. Dafür wird sehr häufig ein Waschprogramm von oder sogar über 60 Grad gewählt. Auch bei starken Verschmutzungen denken viele, dass die Kleidungsstücke sonst nicht sauber genug werden.

Dank der neuen Waschmittel lösen sich auch hartnäckige Verschmutzungen bei weniger Grad. Mithilfe von Universalwaschmittel und einen Schuss Essig statt Weichspüler werden auch die meisten Keime bei 30 Grad aus Unterwäsche, Handtücher oder Bettwäsche gespült.

Doch es ist eindeutig so: Die meisten Keime sterben erst bei 60 Grad ab. Sind jedoch keine Familienmitglieder krank, empfiehlt es sich trotzdem, bei weniger Grad zu waschen. Die Keime kommen von uns selbst und sind daher nicht gesundheitsgefährdend.

Manchmal fühlt sich die Familie aber einfach wohler, gewisse Kleidungsstücke hygienisch rein zu waschen. Auch ist es bei Putzlappen oft sinnvoll, diese bei 60 Grad zu waschen. Die Waschmaschine selbst wird im übrigen auch keimfrei gereinigt, wenn ein oder zweimal im Monat ein Waschgang von 60 Grad gewählt wird. Vielleicht muss es nur nicht so häufig sein.

Wenn du 3 mal in der Woche deine 60 Grad Wäsche mit einer 30 Grad Wäsche ersetzt, sparst du aufs Jahr gerechnet 28 EUR. Kein Wunder, ist doch eine Waschladung bei 60 Grad um durchschnittlich 60% teurer!

Wasser im Topf mit Deckel kochen

Auf der großen Herdplatte kostet das Kochen von Wasser mit Topfdeckel pro halben Stunde 15 Cent. Ohne Deckel kostet dich das dreimal so viel! Als ich das gehört habe, beschloss ich sofort, nur noch mit Topfdeckel zu kochen. Der Wasserkocher ist auch eine günstige Alternative

Einfach Geld sparen beim Auto

Beim Kauf und beim Erhalt von Autos lässt sich kräftig Geld sparen. Die günstigste Alternative jedoch ist, wenn du alle wichtigen Orte gut mit dem Rad oder den Öffentlichen erreichen kannst: Kein Auto kaufen. Damit lassen sich gut und gerne mehrere Hunderte Euro pro Monat zur Seite legen!

Gebrauchtes Auto kaufen

Kaum etwas ist so teuer wie ein Neuwagen. Die gute Nachricht ist: Gebrauchtwagen sind eine mehr als attraktive Alternative. Ist die Erstzulassung älter als 5 Jahre, bekommst du schicke Wagen zumeist mit einem Rabatt von 65 %! Anders als in den 60er oder 70er Jahren sind moderne Autos weit weniger reparaturanfällig. Damals war ein Auto über 100.000 km schon schrottreif. Heute fahren Autos ohne große Probleme 150.000-200.000 km. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 pro Jahr kann dein Wagen also ohne Bedenken über 10 Jahre lang halten.

Ein guter Richtwert ist: Sollten Reparaturen anfallen, die mehr Kosten als die Hälfte des Restwertes deines Autos, dann verkaufe es besser. Dabei natürlich nicht die Makel verschweigen. Aber vielleicht kann ein Autohändler dein Auto günstiger reparieren und noch profitabel weiter verkaufen.

Reifendruck prüfen

Schon 0,2 bar weniger Reifendruck bedeuten 1 % mehr Sprit bei jedem Tank. Es ist auch sicherer im Autoverkehr, wenn die Reifen deines Autos ausreichend viel Luft haben. Prüfe daher am besten jeden Monat, doch wenigstens mehrmals im Jahr den Reifendruck an der Tankstelle.

Vollkasko, Haftpflicht oder Teilkasko?

Die Vollkaskoversicherung ist zumeist nur für neue oder sehr neue Fahrzeuge sinnvoll, denn die Prämie wird berechnet auf den Neuwert des Autos. Bei der Vollkasko werden nicht nur die Schäden am Auto des Unfallgegners bezahlt, sondern auch die Schäden an deinem Auto. Du kannst jedes Jahr im Herbst die Versicherungen über die Portale verivox oder check24 vergleichen und gegebenenfalls Ende des Jahres wechseln, wenn du eine günstigere findest.

Schäden selbst bezahlen oder von der Versicherung erstatten?

Bei der Vollkaskoversicherung kann es klug sein, zu berechnen was günstiger ist: Den Schaden am eigenen Auto selbst zu bezahlen oder den Betrag, der über den Selbstbehalt liegt, von der Versicherung erstatten zu lassen. Denn die Prämie steigt in den Folgejahren für dich, wenn eine Reparatur von der Versicherung bezahlt werden musste. Da kann es günstiger sein, einmal den Schaden auf eigene Rechnung beheben zu lassen. Zumeist bieten die Autoversicherungen selbst so einen Vergleich an.

Einfach Geld sparen beim Einkaufen

Gerade beim Einkaufen lassen sich bis zu 200 Euro pro Monat sparen. Ist der Supermarkt doch üblicherweise der höchste Posten bei den monatlichen Ausgaben.

Saisonales Obst und Gemüse kaufen

Der erste Tipp klingt einfach, ist aber oft schwer umzusetzen. Schließlich lieben Kinder auch im Januar Erdbeeren, wenn sie so schön rot vor ihren Augen in den Obstkörben glänzen. Gerade diesen Moment kannst du nutzen, um Ihnen zu erklären, wie wichtig es ist, saisonal zu kaufen. Denn im Mai bis Juli schmecken die roten Beeren viel süßer und aromatischer. Noch dazu sind kurze Transportwege vom Feld in der Region zum Supermarkt gut für die Umwelt. Ein wenig Geduld kann sich also in jeder Hinsicht lohnen. Auch das lehrt Kindern warten und Verzicht für später, eines der wichtigsten Grundlagen für das Sparen und einen guten Umgang mit Geld.

Eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten

Vor dem Großeinkauf jede Woche ist es sehr hilfreich, eine Einkaufsliste zu schreiben und sich tatsächlich daran zu halten. Am besten du machst das gemeinsam mit deinen Kindern. Wenn auch sie mitbestimmen können, was in den Einkaufswagen gehört, sind sie hoffentlich im Supermarkt später resistent gegen Produkte, die nicht auf der Liste stehen.

An manchen Tagen wird das sehr gut klappen, an anderen Tagen weniger gut. Schließlich verführen neuen Verpackungen auf bekannten Lebensmitteln Groß und Klein. Wir Eltern sind doch die besten Vorbilder beim bewussten Einkaufen! Gelegentlich helfen ein paar Tricks aus der Psychologie gegen Impulskäufe.

Nicht hungrig einkaufen gehen

Der beste von allen Diättipps schont auch deine Brieftasche: Nicht hungrig einkaufen! Wer hungrig einkaufen geht, kauft nicht nur mehr ungesunde Snacks und Süßigkeiten, der gibt auch im Durchschnitt mehr Geld im Supermarkt aus. Doch nicht nur das!

Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass wir mit Hunger auch mehr Kleidung oder Elektronikartikel shoppen! Die Wissenschaftler der Universität von Minnesota haben in einem Experiment gezeigt, dass das Hungergefühl generell dazu führt, sich mehr Dinge aneignen zu wollen. Daher: Hunger mag vielleicht der beste Koch sein, doch bestimmt nicht der beste Einkäufer.

Bewusster einkaufen – viele Lebensmittel werden weggeworfen

Die meisten haben schon von dem großen Ausmaß von Lebensmittelverschwendung in Deutschland gehört. Fast ein Drittel der Lebensmittel, die für Menschen produziert werden, gehen auf dem Weg vom Acker bis zum Teller verloren. Das sind über 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr!

Zumeist werden in deutschen Privathaushalten Obst und Gemüse, Reste von zubereiteten Mahlzeiten und Backwaren weggeworfen.

Vielleicht hilft es dir beim nächsten Einkauf im Supermarkt zu wissen, dass deine Familie auch mit 80 % der Lebensmittel satt wird? Wenn du weniger einkaufst, schonst du nicht nur deine Brieftasche, du verschwendest auch weniger an Lebensmittel.

Auch eine gute Lösung ist es, Backwaren, Obst, Gemüse oder Kräuter einzufrieren. Diese Methode, Lebensmittel haltbar zu machen, wird gemeinhin zu selten genutzt.

Einen Menüplan für die ganze Woche erstellen

Wieder keine Ahnung, was du morgen für die Familie kochen sollst? Vielen geht das so, schließlich ist eine große Herausforderung, täglich ein ausgewogenes, gesundes und günstiges Essen zuzubereiten. Manche Familien schwören auf Kochboxen von Hellofresh oder Marley Spoon. Diese Variante ist nicht unbedingt günstig. Doch genießen viele Familien, wie wenig Stress ihnen die Zubereitung des Essens damit macht. Auch das ist etwas wert. Zumal darf nicht vergessen werden, dass so die Gefahr nicht mehr besteht, dass du Unnötiges im Supermarkt mit in den Einkaufswagen packst.

Auch ohne Kochboxen ist es möglich, leckere Rezepte für die ganze Woche zu planen. Am besten einmal die Woche mit der Familie besprechen, was jeder gerne hätte. Dabei können auch eventuelle Reste von Mahlzeiten abends oder am nächsten Tag noch einmal aufgetischt werden – vielleicht mit einer Variante? Der gedämpfte Fisch zu Mittag schmeckt beispielsweise himmlisch mit Frischkäse und Meerrettich aufs Brot zu Abend. Auch lohnt es sich, von Eintöpfen, Knödeln oder Suppen mehr zu kochen und den Rest einzufrieren für später.

Vorratsgläser sammeln

Gewürze und andere lose Nahrungsmittel werden häufig in zwei Optionen im Supermarkt angeboten: Entweder einfach verpackt oder in aufwändigen Dosen und Streuern, die praktisch zum Wiederverschließen sind oder die Möglichkeit zur stufenweisen Dosierung bieten.

Es überrascht nicht, dass die Gewürze mit hochwertiger Verpackung oft doppelt so teuer sind bei gleicher Qualität. Hier lohnt es sich, zuvor Schraubgläser zu sammeln, beispielsweise von Aufstrichen oder Marmeladen. Die Schraubgläser am besten nach der Reinigung noch mit heißem Wasser spülen.

Somit kannst du die günstigen Gewürze in einfacher Verpackung vom Supermarkt kaufen und diese in die vorbereiteten Gläser füllen. Dank des Schraubverschlusses bleibt das Aroma erhalten und mithilfe eines einfachen Teelöffels können Mengen ausreichend gut dosiert werden.

Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für Gewürze, sondern auch für Waschmittel und andere pulverförmige Produkte.

Frisch kochen ist oft günstiger als Convenience-Menüs

All das, was die Arbeit bei der Zubereitung von Essen erleichtern soll, kann unter Convenience-Food zusammengefasst werden. Angefangen von der fertigen Salatmischung, bis zum Soßenbinder, Instant-Gemüsefond oder der Fertig-Pizza.

Klar hat es einige Vorteile, wenn diese Produkte verwendet werden. Allen voran die Zeitersparnis. Auch gehen auch die Anbieter mit der Zeit und bieten bereits Bio-Gewürzmischungen oder Pizzas an. Was dabei zu beachten ist: Diese Convenience-Produkte erzeugen nicht nur mehr Abfall, als wenn du alles selbst zubereitest, sie kosten auch viel mehr: Die Portionen sind nur für eine Mahlzeit gedacht. Ein Einfrieren oder Wiederaufwärmen klappt zumeist nicht so recht.

Vielleicht lohnt es sich hier, einfach bewusst auf die Produkte zu sehen und nicht immer die schnelle Variante zu wählen.

Bewusst Fleisch oder andere tierische Produkte konsumieren

Wenn du für deine Familie ausschließlich Bioprodukte zubereiten möchtest, ist das eine gute Entscheidung. Doch Qualität hat ihren Preis. Besonders Fleisch und Fisch in Bioqualität sind vergleichsweise teuer. Hier ist es sinnvoll, lieber etwas weniger oft Fleisch oder Fisch auf den Speiseplan zu setzen. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. ist es vollkommen ausreichend, einmal die Woche Fisch zu essen und maximal 300g-600g Fleisch pro Woche pro Person – diese Mengenangabe inkludiert selbstverständlich auch Frühstück und Abendessen. Zum Vergleich: Ein normales Wiener Würstchen hat 70g Fleisch.

Bück- und Streckware in den Einkaufsregalen genauer ansehen

Die Supermärkte machen es uns mit dem Sparen nicht einfach. Die Musik im Hintergrund soll entschleunigen und einladen, doch etwas länger zu bleiben und mehr zu konsumieren als geplant. Auch die Produkte in den Regalen, die bequem auf Greifhöhe zu erreichen sind, sind zumeist die teuren Markenprodukte. Es lohnt sich jedoch für Käufer, die Lebensmittel ganz oben und unten genauer anzusehen. Zumeist sind die günstiger bei gleicher Qualität.

Die Supermärkte verstecken die verständlicherweise, denn damit können sie weniger verdienen.

Am besten den Preis auf 1 kg oder 100g hochrechnen und vergleichen. Schließlich ist es vorgeschrieben, dass die Kosten pro Menge transparent aufgeschlüsselt werden, um einfacher herauszufinden, wie sich am besten Geld sparen lässt.

Beim Discounter Preise vergleichen

Nicht immer sind Rabatte die beste Idee, Geld zu sparen. Schließlich verleiten diese zumeist, mehr zu kaufen. Das wichtigste ist daher, einen Wochenplan zu erstellen und danach einzukaufen: Kein Rabatt ist höher als nicht ausgegebenes Geld, nämlich satte 100%!

Wenn du jedoch den Wocheneinkauf planst, kann es sich unter Umständen lohnen, die Posteinwürfe oder Websites von Discountern zu überprüfen und Preise zu vergleichen.

Einfach Geld sparen mit Kinder

Ist das tägliche Bad wirklich notwendig, oder eigentlich nur Routine? Diese Frage könnte sich die ganze Familie stellen. Denn im Badezimmer lässt sich vortrefflich sparen. Vor allem mit Kindern, denn diese brauchen keine aufwendigen Kosmetika.

Empfindliche Kinderhaut nur mit Wasser reinigen

Schon Hebammen empfehlen, Säuglinge und Kleinkinder nur mit Wasser zu waschen – allenfalls bei besonders trockener Haut kann dem Badewasser noch ein Schuss hochwertiges Öl hinzugefügt werden.

Denn Seifen oder Duschgels trocknen die empfindliche Kinderhaut zu sehr aus. Zusätzlich jucken viele Haarshampoos in den Augen oder das feine Badepulver reizt die Atemwege. Es hat sich bei sehr vielen Kinder erwiesen, dass Wasser alleine Haut und Haare ausreichend von Bakterien und Schmutz säubert. Die Kleinen duften trotzdem unheimlich gut: nach Kind eben.

Mit einem Waschlappen kann zusätzlich nachgereinigt werden. Wenn der Waschlappen nicht verschmutzt ist, dann einfach aufhängen und trocknen. Nicht jedes Mal muss der Lappen gleich in der Waschmaschine gereinigt werden.

Kinder nicht jeden Tag baden

Übertriebene Hygiene kann auch negative Auswirkung auf die Gesundheit und das Hautbild haben. So neigt trockene Haut zu Ekzemen, wenn der Haut-Fett-Film zu häufig mit Wasser abgewaschen wird. Es wird sogar empfohlen, Kinder nur einmal die Woche zu baden. Ein paar Keime und Bakterien sind gesund und stärken das Immunsystem.

Lasst einfach euer Gefühl entscheiden, wann mal wieder ein Bad angesagt ist. Jeden Tag jedenfalls ist dieses Ritual nicht notwendig. Ein Vollbad kostet ca. 1 Euro mit Strom, Wasser und Abwasserkosten.

Viel Badespaß mit selbstgemachter Bade-knete

Oft weigern sich die Kleinen zu baden, wenn nicht ein besonderes Spielzeug angeboten wird. Die Drogerien bieten dafür einen bunten Bade- Glitzer- und Schaumspaß, mit teilweisen bedenklichen Inhaltsstoffen wie Mikroplastik. Dazu kommt, dass diese Badezusätze ganz schön teuer sind: Vor allem, wenn die Kinder jedes Mal darauf bestehen!

Eine schöne Alternative dazu ist selbstgemachte Bade-Seife oder Bade-Knete. Ihr könnt die Knete auf dem Badewannenrand legen und die Kinder kneten fleißig. Natürlich ist es auch möglich, eure Kinder damit zu reinigen, falls das notwendig sein sollte.

Po mit normalem Toilettenpapier reinigen

Gerade das ist ein heikles Thema: Was tun, wenn es gefühlt nicht reicht, Kinder nach dem Gang aufs Klo nur mit Toilettenpapier zu reinigen? Auch jeder vierte Erwachsene nutzt feuchtes Toilettenpapier, das geht ganz schön ins Geld. Am besten mit klarem Wasser in der Badewanne säubern! Die feuchten Toilettentücher, auch die extra für Kinder, beinhalten Duftstoffe und können die Haut reizen. Durch diese übertriebene Hygiene entstehen oft erst Hautrötungen.

Nur erbsengroße Menge bei Zahnpasta

Das empfehlen auch Zahnärzte, zudem steht dieser Hinweis auch auf jeder Zahnpastapackung: Nur eine erbsengroße Menge verwenden! Das liegt auch an dem Fluorid-Anteil, der dann ideal ist. Trotzdem wird dies manchmal von Eltern nicht umgesetzt. Es ist sinnvoll, beim nächsten Mal Zähneputzen darauf zu achten, nicht zu viel Zahnpasta zu verwenden. Das kann sich gut lohnen!

Spielzeug und Bücher leihen statt kaufen

Kinder lieben immer wieder neues Spielzeug. Zu Hause türmen sich vor allem nach Weihnachten und Geburtstagen die Geschenke. Zuverlässig türmen sich auch bei uns die Spielzeuge. Vor allem tun sich meine sehr schwer beim Aussortieren und Verschenken. Da ist es eine gute Idee, mehr zu leihen, beispielsweise bei der lokalen Bücherei. Für meine Kinder ist das immer ein schöner, aufregender Ausflug. Insbesonders bei regnerischem Wetter eine Top-Idee.

Einfach Geld sparen im Urlaub

Jedes Jahr in den Sommerurlaub und im Winter noch mal Sonne tanken? Das geht ganz schön ins Geld. Vor allem, wenn die ganze Familie mitkommt. Sparen ist auch beim Urlaub machen möglich, auch ohne großen Verzicht.

Früh buchen lohnt besonders für Familien

Für Familien, die eine Pauschalreise buchen möchten, lohnt sich klar das frühe Buchen. Am besten im Januar bis spätestens Ende Februar sollte der Sommerurlaub des Jahres gebucht werden, bis September der Winterurlaub.

Inkognito surfen und Preise vergleichen

Viel Geld lässt sich mit den Flügen sparen, die Preisunterschiede sind da sehr hoch. Am besten du nutzt einen Dienst wie skyscanner.com oder Google Flights und beobachtest die Preise, variierst das Datum oder die Flugzeiten. Du kannst dich auch automatisch über Preisveränderungen informieren lassen per E-Mail.

Urlaub in der Region statt weit weg

Auch ein Urlaub in der Region kann eine feine Sache sein, denn oft gibt es zu Hause noch viel zu Neues zu entdecken. Zumeist ist die kurze Anreise per Zug oder Auto günstiger als Flugtickets für die ganze Familie zu kaufen.

Haustausch mit Freunden

Glücklich ist, wer Freunde hat. Falls deine Freunde etwas weiter weg wohnen oder gar auf anderen Kontinenten leben, bietet sich privates Couchsurfing an. Haben eure New Yorker Freunde Lust, zwei Wochen in den bayrischen Alpen zu verbringen? Großartig! Dann bleibt auch nicht das Gefühl, Fremde im Haus zu haben. Ihr müsst euch ja nicht gleich die Klinke in die Hand geben. Vielleicht mögt ihr auch noch ein paar Tage gemeinsam verbringen, bevor ihr losfliegt.

Jugendherbergen als Geheimtipp

Schon lange gilt das verstaubte Image von Hagebuttentee beim Frühstück für Jugendherbergen nicht mehr. Es gibt dort auch für Familien Möglichkeiten, richtig luxuriös mit Sauna und Wellnessbereich eine entspannte und vor allem einmalig günstige Zeit zu verbringen. Mit einem Jugendherberge-Ausweis, der im Jahr wenig mehr als 22 Euro kostet für die Familie, kannst du richtige Schnapper buchen und genießen!

Snacks und Spiele

Wasser und Snacks gehen vor allem am Flughafen richtig ins Geld. Klug ist es, hier schon vorzusorgen und sich zu Hause auszustatten mit dem Wichtigsten. So kommt nicht so schnell Langeweile auf. Fast in jedem Flughafen ist es Familien mit kleinen Kindern gestattet, Trinkwasser und Brei-Gläschen für die Kleinen durch die Sicherheitsschleuse zu tragen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren

Gerade im Urlaub bedeutet die Fahrt mit den Öffentlichen ein großes Abenteuer. So nah kommst du sonst selten dem Land und den Leuten. Selbst wenn nicht alles glatt läuft, so kannst du es zumindest als neue Erfahrung verbuchen. 

Früh ankommen – spät abreisen

Fast zwei Hotelnächte könnt ihr sparen, wenn ihr früh ankommt und wieder spät abreist. Oft sind die Flüge und Züge zu diesen Zeiten teurer. In dem Fall müsst ihr abwägen, was günstiger in eurem Fall ist. Sehr frühe und späte Flüge bedeuten zumeist viel Stress. Auch sind öffentliche Verkehrsmittel hin zum Flughafen nicht mehr verfügbar und ihr müsst mit dem Taxi fahren. Es lohnt sich also, auch diese Kosten im Blick zu behalten.

Einfach Geld sparen im Alltag

Nun gibt es noch zahlreiche weitere Sparmöglichkeiten, die nicht gerade in eine der oben genannten Kategorien fallen. Sie sind jedoch so gut, dass ich sie trotzdem erwähnen wollte:

Sparen kommt von Spaß: Die 5-Euro Challenge

Für viele hört sich Sparen nicht nach Spaß an. Doch du kannst etwas Spielerisches finden, damit es dir vielleicht besser glückt. Bei der 5-Euro-Challenge legst du jeden 5-Euro-Schein zur Seite, den du in deiner Brieftasche findest. Die meisten, die das diszipliniert versuchen, sparen so bis zu 100 Euro pro Monat wie von selbst.

Zählerstand melden an Energie- oder Wasserversorger

Du kannst durchaus 12-15 Euro pro Jahr sparen, wenn du den Zählerstand selbst meldest an deinen Versorger und den nicht schätzen lässt. Schnell und einfach klappt das, indem du ein Foto knipst vom Zähler und den per E-Mail direkt weiterleitest.

Stromanbieter wechseln

Für Neukunden bieten Stromanbieter oft hohe Rabatte. Nach ein oder zwei Jahren sind die Tarife jedoch wieder teuer. Du kannst selbst entscheiden, ob du jährlich die Anbieter vergleichen und wechseln möchtest oder auf die zwar hohen Rabatte verzichtest, dafür langfristig günstige Tarife hast. Das kannst du in den Sucheinstellungen bei den Portalen check24 oder veriox anpassen. Jedenfalls sollte die Vertragslaufzeit nicht länger als 12 Monate sein.

Bonusheft der Krankenversicherung zum Arzt mitnehmen

Regelmäßig über 150 Euro pro Jahr erhalte ich, wenn dich das Bonusheft meiner gesetzlichen Krankenversicherung zu jedem Arztbesuch mitnehme. Besonders bei Kindern mit den häufigen Untersuchungen lohnt sich das. Auch das Fitnessstudio wird belohnt.

Schutzhülle für das Smartphone

Eine Versicherung ist eigentlich nur sinnvoll, wenn sie existenzielle Risiken abdeckt. Der Verlust des Smartphones ist zwar sehr ärgerlich und teuer, doch die meisten können ein neues Handy wieder kaufen aus den laufenden Einnahmen. Eine Schutzhülle lohnt sich jedoch, vor allem mit kleinen Kindern.

Erste Mahngebühr muss für gewöhnlich nicht bezahlt werden

Ärgerlich, doch manchmal passiert es im hektischen Alltag: Wir vergessen eine Rechnung zu bezahlen. Schon flattert eine Mahnung mit einer gesalzenen Gebühr ins Haus. Gut zu wissen: Die erste Mahnung ist zumeist ohne Gebühren. Nur die Miete ist da eine Ausnahme. Am besten Mal bei dem Unternehmen anrufen, den Rechnungsbetrag ohne Gebühr sofort überweisen und die Sache klären.

Kontostand überprüfen bevor du einkaufst

Kaum ein anderer Tipp ist so effektiv: Eine Studie aus den USA von 2016 hat gezeigt, dass 62 % der Nutzer von mobilen Banking-Apps ihre Kontoumsätze kontrollieren vor einem großen Kauf. Die Hälfte davon hat den Kauf nicht getätigt nach dem Blick auf den Kontostand.

Konsum kann auch Spaß machen, Verzicht in allen Situationen des Lebens ist ganz schön trist. Doch wenn du Sparpotenziale finden möchtest und dich regelmäßig über zu viel ausgegebenes Geld ärgerst, könnte es sich lohnen, dich mit einem Blick auf deinen aktuellen Kontostand zu disziplinieren. Am besten klappt das, wenn du dafür einen unkomplizierten Zugriff über dein Smartphone einrichtest.

Haushaltsbuch führen

Führst du schon ein Haushaltsbuch? Egal ob auf Papier, auf dem PC mit einem Tabellenprogramm oder per App am Smartphone: Mit einem Haushaltsbuch bekommst du deine Finanzen in den Griff. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viel du den ganzen Monat über für bestimmte Kategorien ausgibst. Ein Haushaltsbuch erinnert daran. Mit einem Haushaltsbuch findest du Möglichkeiten zu sparen fast wie von selbst, wenn du es nur regelmäßig und sorgfältig führst

Anfang des Monats einen gewissen Sparbetrag abbuchen

Viele beginnen damit, 10 % der gemeinsamen Einnahmen schon am Anfang des Monats abzubuchen. Vielleicht siehst du es als großen Verzicht, dass gleich so viel am Anfang des Monats abgezogen wird. Dann hilft es, deine Sichtweise dahingehend zu ändern: Den ganzen Monat über bezahlst du deinen Vermieter, die Bank, den Supermarkt oder den Klamottenladen. Wann fängst du an, dich selbst zu bezahlen? Genau das ist dieser Sparbetrag am Anfang des Monats, wenn du ihn klug anlegst: Eine Investition in dich und deine Familie!

Extrem Geld Sparen

Wenn dir diese Spartipps noch zu wenig waren, dann empfehle ich dir den Artikel zu „extrem Geld sparen“. Mit diesen Tipps kannst du durchaus mehrere hundert Euro pro Monat sparen. Doch das sind keine Spartipps für Hasenfüße. Lass dich inspirieren!

Fazit:

Jeden Monat lässt sich Geld sparen, auch bei einem kleinen Einkommen. Relativ gesehen kannst du dann natürlich weniger investieren. Doch aus 25 Euro pro Monat über 30 Jahre hinweg werden 23.842 Euro, wenn du das Geld klug anlegst. Eine Geldanlage an der Börse ist mit Risiken verbunden. Wichtig ist, in allen Phasen investiert zu bleiben: Wenn die Kurse rauf und auch wenn sie heruntergehen. Denkst du jedoch in langen Zeiträumen über 15 Jahre und kaufst breit diversifizierte Aktien zu geringen Gebühren mit einem ETF, ist das eine kluge Altersvorsorge.


Hast du noch Spartipps, die ich nicht gelistet habe? Dann nehme ich sie gerne beim nächsten Mal auf!

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