Sport mit Kinder

Sport mit Kindern: 5 Tipps für kleine Bewegungsmuffel

Es gibt viele gute Gründe, Sport mit Kindern zu betreiben. Dank regelmäßiger Bewegung bleiben wir gesund, haben bessere Laune und unser Schlaf ist sogar erholsamer. Das gilt für Groß und Klein. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Eltern das mit dem erholsamen Schlaf besonders wichtig ist. Daher habe ich ein paar Tipps aufgezählt, wie wir ausreichend Bewegung in den oft stressigen Familienalltag integrieren. Vielleicht hilft dir das. Selbst mit einem kleinen Bewegungsmuffel zu Hause.

Warum Sport mit Kindern?

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Jeder, der mal einen ganzen Vormittag mit einem Kind in einem Raum verbracht hat, weiß was ich meine. Sie halten es keine 5 Minuten aus, stillzusitzen. Außer wir Erwachsenen lesen Ihnen vielleicht etwas vor.

Das natürliche Bedürfnis der Kinder können wir also nutzen. Dabei steht immer der Spaß im Vordergrund.

Für mich persönlich ist es das wichtigste, dass ich ihnen den Bewegungsdrang nicht schon in frühen Jahren nehme. Denn sonst wird es für sie wohl schwieriger, wenn sie älter sind, sich aufzuraffen und sich zu bewegen. Obwohl ich sagen muss, dass es auch von der Natur des Kindes abhängt. Manche Kinder können eher mal ein paar Stunden zu Hause verbringen, andere müssen bei wirklich jeder Gelegenheit raus. Da gilt es individuell zu reagieren.

Am Wochenende in die Natur mit dem Rad

Schon seit vielen Jahren fahre ich mit dem Rennrad. Das ist ein Sport den ich liebe, doch er lässt sich schlecht vereinbaren mit Kindern. Eine Ausfahrt dauert gut und gerne eineinhalb Stunden. Da machen die Kinder nicht mit. Wenn die Kleinen aber 4 oder 5 Jahre alt sind, ist ihnen ein Radausflug durchaus zuzutrauen. Bergauf schiebe ich unseren Sohn noch etwas, während ich selbst auf dem Rad sitze. Das ist dann für die Mama auch richtig anstrengend. Selbst bei kürzeren Ausfahrten.

Das Tageslicht ist einem guten Schlaf förderlich. Wenn wir nur drinnen im Halbdunkel unsere Zeit verbringen, stellt sich unsere innere Uhr nicht richtig ein. Wird es dann draußen dunkel, dann sind wir oft nicht müde genug um einzuschlafen. Das gilt auch für die Kinder!

Die Kleinen nehmen dich als Vorbild. Denn wenn dir selbst Sport nicht wichtig ist, verlieren sie auch nicht so schnell das Interesse.

HIT für Mamas ohne Zeit: Die Kinder sind dabei

Sport steht bei mir so zweimal die Woche auf dem Programm. Dabei trainiere ich nie länger als 30 Minuten, zumeist nur 10 oder 15 Minuten lang. Dieses Workout jedoch mit höchster Intensität (High Intensity Training). Der Vorteil liegt auf der Hand: Die 15 Minuten kann ich immer irgendwie in meinen Alltag einbauen. Und mit einem HIT Training ist die Zeit besonders effektiv genutzt. Es ist zwar richtig anstrengend, doch mein Körper regiert schnell auf den ungewohnten Reiz mit Muskelaufbau und einer besseren Körperspannung.

Ich bin großer Fan der App Freeletics. Freeletics erstellt mir einen persönlichen Plan und geht auf meine Fortschritte ein.

Meine Kinder gucken mir dabei zu und machen mit. Sie klicken gerne immer auf die nächste Übung. Wenn sie sehen, dass Mama auch mal schwitzt, haben sie auch gleich Bock, sich zu bewegen.

Freeletics gibt es zwar auch kostenlos, doch richtig Spaß macht es wohl nur in der bezahlten Version. Alternativ kann ich den Youtube Channel von bodykiss empfehlen. Sie bietet auch ein HIT Workout an und ist natürlich mit der Werbung davor kostenlos. Für Kinder gibt es viele YouTube Channels. Am besten gefällt mir Bewegung macht Spaß.


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Bewegung und Sport mit Kindern in den Alltag integrieren

Sport ist nicht nur Fitness und Workouts, sondern auch Alltag. Besonders mit Kindern klappt das gut. Denn die Kleinen wollen ohnehin jeden Tag raus, egal bei welchem Wetter. Draußen können wir mit Ihnen Fangen spielen, sie im Kreis drehen oder hochheben. All das ist Sport. Jeder, der schon mal ein kleines Kind getragen hat, weiß was ich meine.

Eine süße – und anstrengende – Idee ist es auch mit den Kindern Zoo zu spielen. Dabei hüpft abwechselnd das Kind und die Mama oder der Papa wie ein Frosch oder läuft auf allen vieren wie ein Bär.

Kinder lieben auch Musik und das Tanzen. Sobald wir eine Kinder-CD anmachen, hüpfen und drehen sich unsere Kleinen wie verrückt. Natürlich müssen dann auch die Eltern mitmachen, sonst ist es nur der halbe Spaß.

Mit Kindern gemeinsam Sport machen

Besonders an verregneten Wochenenden gehe ich mit den Kindern bouldern. Da sind die richtig gut drin, besser als ich. Das gibt ihnen natürlich Ansporn. Der Spaß kostet auch nicht viel und wir genießen die Zeit miteinander sehr. Gibt es in deiner Gegend auch eine Boulderhalle? Ein Versuch wäre es wert, ob der Sport auch etwas für deine Familie ist. Alternativen gibt es aber viele: das örtliche Schwimmbad, der Kletterwald oder sogar einfach nur der Spielplatz bieten auch viel Raum sich gemeinsam auszutoben.

Was ich richtig toll finde, sind Sportvereine, die auch für kleine Kinder einen Indoor-Hindernisparcours aufbauen. Mit Bällen, Ringen, Rutschen, Schwebebalken und vielem mehr.

Nach dem Sport mit Kindern auf Ernährung achten

Der Effekt des Sports ist noch größer, wenn du deine Ernährung umstellst. Allein, weil ich nur noch selten ein Glas Bier oder Wein trinke, habe ich Kilos verloren. Zudem ist mein Schlaf erholsamer. Besonders, wenn am nächsten Tag vieles ansteht, kann ich das nur empfehlen. Es macht mich leistungsfähiger und ganz nebenbei nehme ich ab.

Süßigkeiten sind weiterhin mein großes Laster. Sobald ich die im Haus habe, kenne ich kein Halten mehr. Daher kommen die nur selten auf die Einkaufsliste. Somit sind die wenigstens nicht mehr so schnell verfügbar. Doch es muss auch mal Ausnahmen geben. Sonst streiken auch meine Kinder.

Wie wird euer guter Vorsatz zur Routine?

Willst du langfristig deine Ernährung umstellen oder mehr Sport machen, ist es wichtig, dass ein guter Vorsatz zur Routine wird. 30 Tage ist ein ganz guter Zeitrahmen dafür. Versuche 30 Tage lang keine Süßigkeiten zu essen, keinen Alkohol zu trinken oder jeden Tag ein 15-Minuten-Workout einzubauen. Über die 30 Tage ist dir dein Vorsatz vielleicht schon zu lieben Angewohnheit geworden und es fällt dir leicht, weiterzumachen. Am besten nicht gleich mit mehreren Routinen gleichzeitig anfangen. Nimm dir lieber eine Routine nach der anderen vor und feiere deine Erfolge.

Wie schaffst du es deine Bewegungsmuffel zu motivieren? Über dein Kommentar freue ich mich schon sehr.

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