Kinder finanziell bilden Beitrag

Wie du deine Kinder finanziell bilden kannst

Wir Eltern machen ja intuitiv sehr viel richtig mit unseren Kindern. Denn wir wissen, dass wir die wichtigsten Vorbilder für die Kleinen sind – auch und gerade im Umgang mit Geld. Sie beobachten genau, was in unserem Einkaufswagen landet oder lauschen, wie die Großen über Geld reden. So werden Kinder finanziell gebildet.

Es gibt aber auch Gepflogenheiten, die weniger mit einem guten finanziellen Bildung zu tun haben, als wir gemeinhin so denken. Das Taschengeld ist so ein Beispiel. Nur allein durch den Geldtransfer wird kein finanzielles Wissen gefestigt. Nico und ich glauben: das drumherum ist viel wichtiger!

Allein Taschengeld für die finanzielle Bildung von Kindern?

Selbst in Deutschland erhalten Jungs um 16 % mehr Taschengeld und Geldgeschenke als Mädchen. Ein Gender Pay Gap schon in diesem Alter? Nicht mit uns! Das nehmen wir uns vor.

Die finanzielle Bildung startet schon vor dem Grundschulalter. Viele Eltern mögen uns da widersprechen, doch das ist die Zeit, in der die Kleinen lernen, ihre Impulse zu zügeln. Sie verstehen langsam, woher das Geld kommt, das Mama und Papa jeden Tag auf den Putz hauen. Es erfüllt sich mit Stolz, Spielzeug und Süßigkeiten selbst zu bezahlen. All das sind großartige Gelegenheiten im Alltag, um ihren Umgang mit Geld zu festigen.

Ab dem Grundschulalter geht es los mit dem Taschengeld. Gut, wenn sich die Eltern zuvor überlegen, wie sie den regelmäßigen Geldtransfer gestalten. Bar oder gleich aufs Kinderkonto? Werden die Kinder für Aufgaben im Haushalt bezahlt? Oder für gute Noten?

Vielleicht mögt ihr zu dem Zeitpunkt auch ein gemeinsames Sparschwein für einen Teil des Taschengelds einführen. Den Inhalt könntet ihr dann jedes Jahr spenden an eine lokale Organisation. Das erleben die Kinder dann unmittelbar.

Unternehmerisch denken und eine kluge Geldanlage

Jedenfalls ist es Nico und mir eine Herzensangelegenheit, das unternehmerische Denken unserer Kinder zu stärken. Ein kleines Business lässt sich selbst neben dem Job aufbauen. Dadurch diversifiziert sich das Einkommen. Selbst Angestellte sind vermutlich erfolgreicher, wenn sie unternehmerisch denken. Unternehmer denken sich: Wie kann ich möglichst hilfreich sein und dafür fair bezahlt werden?

Der erste Schritt dafür ist gemeinsam mit den Kindern zu überlegen, was sie richtig gut können. Der nächste Schritt, ist nachzudenken, wer dafür bezahlen würde und wie viel. Schon ist das erste Unternehmen gegründet! 

Aber auch von einer klugen Geldanlage können Kinder eine Menge über die Finanzen lernen. Nico und ich erzählen, wie wir das bei uns so machen.

Jedenfalls sind wir beide überzeugt: Sparen – Investieren – Einkommen erhöhen. Das sind die Grundpfeiler, mit dem ein unabhängiges Leben möglich ist. 

Hund namens Money*

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