Mit diesem Haushaltsbuch hast du deine Finanzen bald im Griff.

Mit diesem Haushaltsbuch bekommst du deine Finanzen bald in den Griff

Für die meisten hört sich kaum etwas langweiliger an, als ein Haushaltsbuch zu führen. Wer möchte schon jede kleine Ausgabe erfassen oder täglich daran erinnert werden, wie viel Geld wieder verschwendet wurde?

Hier lohnt sich jedoch ein zweiter Blick! Ein Haushaltsbuch ist das Werkzeug, um finanziell sorgenfrei zu werden. Vielleicht kannst du das Thema ja auch so betrachten?

Was hast du dir schon immer gewünscht? Mehr Zeit mit der Familie? Die Weltreise mit Kindern? Das Haus am Stadtrand? Weniger arbeiten? Für all diese Lebensträume ist der erste Schritt, du ahnst es schon, ein gut geführtes Haushaltsbuch.


Ist es sinnvoll ein Haushaltsbuch zu führen?

Das wirklich spannende an einem Haushaltsbuch sind nicht die vielen Zahlen, Grafen und Tabellen. Manche verlieren sich richtig darin, doch nicht alle können solche Vorlieben nachvollziehen. Viel wichtiger ist: Ein Haushaltsbuch wird dein Leben verändern, wenn du dich nur darauf einlässt. Indem du regelmäßig etwas Zeit reservierst, um dich ausschließlich mit deinen Finanzen zu beschäftigen, passiert etwas ganz von selbst:

  1. Du spürst, dass du deine Ausgaben kontrollieren kannst, das stärkt dein Selbstbewusstsein und wird dir unmittelbar gute Gefühle bereiten.

  2. Nach und nach verstehst du, welche Ausgaben vermeidlich sind. Vor allem kurzfristige Impulskäufe oder gar Konsumentenkredite werden jeden Monat unangenehm auffallen.

  3. Nun fängst du womöglich an, deinen Alltag zu verändern und mehr zu sparen. Das Schöne ist: Irgendwann wirst du dich ganz von selbst mit einer vernünftigen Geldanlage beschäftigen, sobald du etwas auf die Seite gelegt hast. Oder lassen sich sogar Wege finden, um das Einkommen zu erhöhen? Mithilfe von Verkäufen auf ebay oder Dividenden beispielsweise.

  4. Plötzlich scheint ein vorher unerreichbares Ziel, wie ein Sabbatical oder die Arbeit in Teilzeit, möglich.

Die besten Tipps kostenlos per Mail und als Extra die Geschichte zum Hören für Kinder: "Der Rabe und das Eichhörnchen".


Wie das Haushaltsbuch am besten anlegen?

Zu Beginn stellst du dir bestimmt die Frage, ob du das Haushaltsbuch am besten per Excel oder Google Tabelle, per App oder klassisch auf Papier führen möchtest. Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Mein Favorit ist ein Haushaltsbuch als Excel oder Google Tabelle, in dem Artikel ist auch eine kostenlose Vorlage mit dabei.

Haushaltsbuch als Excel oder Google Tabelle

Die Vorteile bei einem Haushaltsbuch als Excel oder Google Tabelle sind, dass du von jedem Endgerät darauf zugreifen und genau auf deine Bedürfnisse zuschneiden kannst. Zudem ist es fast immer kostenlos. Hier siehst du den Screenshot einer Vorlage, die ich schon seit über 10 Jahren verwende:

Dabei erfasse ich im ersten Schritt im gelben Bereich alle Einnahmen des Monates: Gehalt, Einnahmen von Vermögenswerten wie Mieteinnahmen oder Dividenden und Sonstiges wie das Kindergeld oder Ebay-Verkäufe.

Der blaue Bereich ist für die Ausgaben des Monats gedacht nach den Kategorien Wohnung, Alltag, Kinder, Transport, Freizeit, Fachberatung, Medien und Bildung, Versicherungen und Vereine, Spenden und einmalige Großausgaben. Unter den jeweiligen Kategorien sind Einzelposten aufgelistet, die der Kategorie zugeordnet werden. Jede Kategorie verfügt auch noch über eine Zeile „Sonstiges“. Hier wird alles zusammengefasst, was zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, es genauer zu unterteilen. Sobald diese Zeile jedoch gefühlt zu hohe Beträge aufweist, füge ich eine weitere Unterteilung durch und erfasse den Posten genauer.

Der rosa Bereich ist für Ausgaben für Vermögenswerte reserviert, also Aktienkäufe beispielsweise. Diese Ausgaben unterscheiden sich ja grundlegend von den Konsumausgaben oder Fixkosten im blauen Bereich und sind ein Investment für später. Auch mit dabei: Die Einnahmen und Ausnahmen für die Immobilie als Wertanlage. Falls du noch keine Aktien und Immobilien als Vermögenswert besitzt, dann einfach diesen Bereich nicht ausfüllen. Vielleicht planst du das ja für später. Es tut einfach gut zu sehen, wie Ausgaben für Vermögenswerte langsam beginnen, deine monatlichen Einnahmen mit Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen zu erhöhen. Diese wunderbare Eigenschaft unterscheidet sie von Verbindlichkeiten wie einem Auto oder dem neuesten Flachbildschirm. Eine Geschichte, die den Unterschied von Vermögenswert und Verbindlichkeit schon Kindern erklären kann, ist auch auf dem Portal kinderleichtefinanzen.de zu finden.

Zu guter Letzt der Bereich in grün mit dem Geldbestand in Form von Tagesgeldkonto, Festgeld, Girokonto oder Mietkaution und den Vermögenswerten (Immobilien und Aktien). Diesen Bereich sehe ich mir nur einmal, höchstens zweimal im Jahr an. Ein zu häufiges Kontrollieren der Aktienkurse führt meist zu kurzfristigen Handlungen, die man eventuell noch bereut, und an einer langfristigen Geldanlage in Immobilien ändert sich zumeist nicht viel unterm Jahr.

Gegen Ende des Jahres kannst du die Durchschnittsausgaben und -einnahmen eines Jahres mit dem Vorjahr vergleichen. Häufig ist es so, dass jeder mehr eingenommene Euro nach einer Beförderung sofort wieder ausgegeben wird. Das kannst du mit dem Haushaltsbuch überprüfen und bestenfalls verhindern. Denn das Sparen und Investieren ist nun Teil deiner Routine – so kannst du dich über einen höheren Sparbetrag freuen, solltest du mehr einnehmen.

Auch mit Dabei: Eine Grafik, die automatisch alle Ausgaben und Einnahmen schön übersichtlich im Verlauf der Monate illustriert.

Gerne kannst du dieses Haushaltsbuch kostenlos als Vorlage verwenden und nach deinen Bedürfnissen anpassen.

Haushaltsbuch als App

Ein Nachteil des Haushaltsbuches mit einem Tabellenprogramm ist, dass du regelmäßig alle Umsätze von deinem Konto händisch eintragen musst. Mit einer Haushaltsbuch-App könntest du direkt die Umsätze deiner Bank auslesen und Kategorien zuordnen. Auch sind Apps oft sehr benutzerfreundlich und erstellen automatisch schöne Grafen. Natürlich können Premium-Versionen teilweise richtig teuer sein. Im Folgenden werden verschiedene Haushaltsbuch-Apps vorgestellt und dabei alleine die Usability bewertet. Eine Überprüfung, wie sorgsam der Anbieter mit deinen Daten umgeht, können wir hier nicht leisten.

Wallet von Budgetbakers

Wallet bietet eine besonders einfache und dabei ansprechende Benutzeroberfläche. Mit dieser App kannst du auch automatisch Kontoumsätze von deiner Hausbank importieren. Das spart Zeit. Zudem werden die Ausgaben noch den korrekten Kategorien zugeordnet. Natürlich ist das Feature nur zu benutzen, wenn du diesbezüglich keine Bedenken beim Datenschutz hast. In dem Fall wäre ein Import der Umsätze von verschiedenen Konten per Datei oder händisch auch möglich. Wallet ist in der kostenlosen Version gut zu verwenden. Die Option mit dem automatischen Import ist jedoch nur in der Premiumversion verfügbar. Am besten vor Abschluss des Abos prüfen, ob deine Bank auch wirklich eine Schnittstelle zu der App anbietet.

Monefy von Aimbity AS

Die Benutzeroberfläche der App Monefy ist intuitiv, das Design ist besonders schön. Man arbeitet einfach gerne mit dieser App. Zwar ist ein automatischer Import der Kontoumsätze nicht möglich, doch ist die Erfassung von spontanen Ausgaben sehr gut gelöst. Einfach auf den Kategorie-Button klicken und den Betrag eintippen – schon ist er erfasst.

Mein Haushaltsbuch von OneTwoApps

Keine Werbung, reduziertes Design und im Offline-Modus werden keine sensiblen Daten erfasst, so der Hersteller. Einziger Nachteil ist, dass Zahlungsausgänge nicht gesplittet werden können. Das wäre sinnvoll, wenn du beispielsweise in der Drogerie einkaufst und den Betrag nach den Kategorien Nahrungsmittel und Kosmetika aufteilen möchtest.

Haushaltsbuch Money Manager von Realbyte Inc.

Dies ist die einzige App mit Werbung in der kostenfreien Version. Grafen und Diagramme sind ästhetisch sehr ansprechend.

Wie kann ich am besten kleine Beträge in bar aufzeichnen?

Viele schreckt es ab, selbst kleinste Beträge in das Haushaltsbuch einzutragen. Der Aufwand erscheint oft zu hoch für das Resultat. Auf der anderen Seite lassen sich Einsparpotenziale besonders gut finden, wenn die vorhandenen Kategorien möglichst alle Ausgaben abdecken und nicht zu viel in der Zeile „Sonstiges“ landet. Folgende Möglichkeiten gibt es, um eine Balance zu finden:

  1. Versuche einen Monat jede noch so kleine Rechnung zu sammeln und die Beträge genau in dein Haushaltsbuch einzutragen. Das bedeutet jeder Coffee-to-go und jedes Magazin vom Kiosk. Hast du erstmals eine Vorstellung davon, wie viel du monatlich dafür ausgibst, kannst du dir ein Budget setzen.

    Du zahlst beispielsweise pro Monat 200 Euro für den Kaffee in der Espressobar gegenüber? Dann stecke diese 200 Euro am Anfang des Monats in ein Kuvert und nutze das Geld nur für diesen Ausgabenposten für den restlichen Monat. Das ist ab sofort dein Budget. Du solltest es nicht überschreiten.

  2. Erfasse nur die Ausgaben, die du mit Scheinen bezahlst. Du kaufst am Kiosk eine Zeitschrift, die 3 Euro kostet und bezahlst diese mit einem 5-Euro-Schein. Dann runde den Betrag für das Magazin auf und erfasse ihn im Haushaltsbuch mit 5 Euro. Die restlichen 2 Euro werden dann vernachlässigt. Natürlich ist diese Methode etwas ungenauer, aber pragmatisch.

  3. Solltest du stets dein Smartphone mit dabei haben, dann erfasse kleine Ausgaben unkompliziert mit einer App. Eine andere Möglichkeit ist, ein Foto von der Rechnung direkt nach dem Kauf zu machen und dann, wenn du vor deinem Haushaltsbuch sitzt, den Betrag einzutippen.

Wie häufig sind die Ausgaben aufzuschreiben?

Bist du routiniert, ist es bestimmt ausreichend, deine Ausgaben einmal im Monat zu notieren. Stehst du noch am Anfang, ist eher ein wöchentliches Erfassen anzuraten. Und möchtest du detailliert wirklich jede kleinste Ausgabe notieren, könnte sogar täglich die richtige Frequenz für dich sein.

Du siehst: Es kommt darauf an. Damit du auch langfristig am Ball bleibst, ist ein Aufschreiben der Zahlungsausgänge und -eingänge wohl monatlich oder zweimal im Monat sinnvoll. Schließlich ist das tägliche Aufschreiben doch sehr aufwendig.

Eines ist sicher: Sobald die Buchführung dir zur Routine wird, möchtest du nicht mehr darauf verzichten!

Denn wirst du mit einem guten Gefühl belohnt, wenn du all deine Ausgaben erfasst. Dieses Gefühl sagt dir: Ich kontrolliere meine Finanzen, ich habe sie im Griff. Bald wirst du danach süchtig sein!

Woher weiß ich, dass ich zuviel ausgebe?

Um diese Frage zu beantworten, kannst du dir zuerst die Durchschnittsausgaben pro Haushalt in Deutschland ansehen, www.destatis.de bietet da umfassende Daten.

Diese Ausgaben werden auf destatis.de auch unterteilt nach den häufigsten Kategorien Wohnen und Energie, Transport, Lebenshaltungskosten und so weiter. Siehst du, dass du in einer Kategorie viel mehr ausgibst als der Durchschnitt, kannst du dir diese Kategorie genauer ansehen und Einsparpotentiale finden.

Prinzipiell gilt: Die Kategorien Wohnen, Transport und Lebensmittel decken fast 80 % der Gesamtausgaben aus. Kannst du hier sparen, indem du eine kleinere Wohnung wählst oder kein Auto hast, ist das am effektivsten. Das ist eine schöne, praktische Anwendung des Pareto Prinzips.

Trotzdem lässt sich auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort finden. Um dich einer Antwort anzunähern, könntest doch von der anderen Richtung kommen: Welchen Traum hast du? Oder möchtest du lieber Vermögen aufbauen, um beruhigt der Rente entgegenzusehen? Oder ist dir die Unabhängigkeit von deinem Arbeitgeber wichtig? Der Sparrechner auf Zinsen-berechnen hilft dir dabei. Wählst du ein Festgeldkonto für deine Ersparnisse, wähle ca. 1 % Zinsen. Hast du ein Depot und investierst in Aktien, kannst du ungefähr mit Zinsen von 5 % p.A. kalkulieren. Natürlich sind Risiken hier auch höher, bei dieser höheren Rendite. Die Laufzeit sollte daher mindestens 15 Jahre betragen.

Dann beginnt das Rechnen: Wie hoch sollte deine Sparquote pro Monat für dein Ziel sein? Wie hoch ist deine Sparquote derzeit im Vergleich? Nun gilt es die Differenz davon zu errechnen und die Ausgaben um diesen Betrag zu reduzieren.

Extratipp: Die gewünschte Sparquote gleich nach dem Gehaltseingang von deinem Konto abbuchen und investieren. Durch das automatische Abbuchen musst du weniger über den Betrag nachdenken und vergisst nicht. Doch Vorsicht! Dein Konto nicht überziehen! Dispozinsen sind erhebliche Kosten.

Was tun, wenn ich gemeinsam mit meinem Partner das Haushaltsbuch führen möchte?

Technisch lässt sich diese Herausforderung gut lösen. Google oder Excel Tabellen sind von jedem Endgerät aus abrufbar und Apps bieten auch Funktionen, um mit einem Partner am selben Budget zu arbeiten.

Praktisch ist dies jedoch oft ein Problem. Oft sind nicht beide gleich überzeugt davon, ein Haushaltsbuch regelmäßig zu führen. Natürlich möchte der eine dem anderen nicht vorschreiben, was wie genau eingetragen werden soll. Denn dann beginnen ja gerade die Streitigkeiten ums Geld, die man eigentlich vermeiden wollte.

Eine Aufgabenteilung könnte eine Lösung sein: Der eine führt das Haushaltsbuch, der andere kontrolliert alle Abbuchungen mit der Karte anhand von Belegen.

Wichtig scheint es vielen Paaren, den anderem nicht zu viel vorzuschreiben. Das bedeutet: Auch wenn es dich stört, dass dein Partner zu viel für den Coffee-to-go ausgibt, weil es ihm wichtig ist. Wäre das wirklich ein Grund, darüber zu streiten? Gibt es nicht vielleicht Kategorien, bei denen es euch beiden leichter fällt zu sparen? Das wäre ein schöner, gemeinsamer Weg und eine gute Lösung, über Geld zu reden.

Die häufigsten Fehler beim Führen eines Haushaltsbuches

Fehler beim Haushaltsbuch führen wirst du mit der Zeit erkennen und deinen richtigen Weg finden. Doch schon zu Beginn kannst du folgendes versuchen zu vermeiden:

  1. Das Haushaltsbuch über einen zu kurzen Zeitraum führen. Wenn du schon nach einem Monat oder wenigen Wochen abbrichst mit dem Aufschreiben deiner Ausgaben, sind die Daten nicht sehr aussagekräftig. Vielleicht findest du ja Gefallen daran und wirst ab jetzt jahrelang jede Ausgabe eintragen. Es könnte aber auch sein, dass du das Haushaltsbuch nur einige Monate führst, bist du ein gutes Gefühl für deine Ausgaben bekommen hast. Beides ist möglich.

  2. Die Kategorien zu breit fassen oder einen zu hohen Betrag unter „Sonstiges“ summieren. Die einzelnen Kategorien sollten so detailliert aufgeteilt werden, dass es für dich noch zu schaffen ist, sie auszufüllen. Sammelt sich jedoch gefühlt zu viel in einer breit gefassten Kategorie oder unter dem Punkt „Sonstiges“ in einer Kategorie, ist eine genauere Aufteilung anzuraten. Nur so hast du den „Aha“-Effekt, und kannst sparen.

  3. Kleine Beträge zu ignorieren ist keine gute Idee, denn ein kluges Sprichwort besagt schon: Kleinvieh macht auch Mist. Du wirst überrascht sein, wie viel das Brötchen um die Ecke tatsächlich kostet hochgerechnet im Monat.

  4. Die gesammelten Daten nicht analysieren: Kaum etwas ist aufschlussreicher als herauszufinden, ob sich deine Ausgaben über die Jahre hinweg verändert haben. Wichtig ist auch zu wissen, wie hoch deine Sparquote ist im Monat und ob du diese auch über die Jahre halten kannst.

  5. Einnahmen nicht genau erfassen: Wie sehr haben sich deine Einnahmen eigentlich erhöht durch die Gehaltserhöhung? Selbst hier überrascht, wie viel Netto noch vom Brutto bleibt. Eventuell gibt es ja Einkommensströme, die im Vergleich lukrativer sind, da die Steuerquote derzeit geringer ist, beispielsweise bei Kapitaleinkünften.

Fazit

Das Haushaltsbuch ist dein Werkzeugkoffer, um deine Finanzen in den Griff zu bekommen. Wie jeder gute Werkzeugkoffer, ist er vollgepackt mit nützlichen Utensilien, die du als Hobby-Handwerker erst im Laufe der Zeit entdeckst. Lass dir Zeit und fange klein an. Übung macht den Meister.

Es ist wichtiger, sich regelmäßig mit den Werkzeugen zu beschäftigen, als von Beginn an alles zu beherrschen. Hin und wieder lohnt ein Rückblick auf vergangene Monate und Jahre, um deine Entwicklung zu verfolgen.

Du wirst staunen, was du mit diesem Werkzeugkoffer in deinem Leben noch erbauen kannst!

Führst du schon ein Haushaltsbuch? Welche Tücken hast du dabei schon erlebt und welche Tipps hast du?



Die besten Tipps kostenlos per Mail und als Extra die Geschichte zum Hören für Kinder: "Der Rabe und das Eichhörnchen".


2 Kommentare

  1. Hallo,

    ich habe ein komplettes Jahr ein Haushaltsbuch auf einem Schreibblock geführt, dann ein Jahr pausiert und führe es wieder seit Januar in einem Heft.

    Meine Gedanken dazu:

    https://kerstinmachtklarschiff.wordpress.com/2019/03/02/kategorien-fuer-das-haushaltsbuch/

    https://kerstinmachtklarschiff.wordpress.com/2019/02/06/vorteile-eines-haushaltsbuches/

    Meine persönlich Erkenntnis war, und somit ist das mein Tipp für alle Neulinge, möglichst alles mit Karte zu zahlen und anhand vom Kontoauszug zu analysieren. Ich hatte nämlich auch den Fehler gemacht, mich selbst betrügen zu wollen, und die Bargeldausgaben nicht notiert und einfach 300- 400 EUR im Monat abgehoben.

    Für die Erfassung der Bargeldausgaben gehe ich seitdem altmodisch mit Papier vor und setze mir ein Limit:

    -Ich hebe 100 Euro als Monatsbudget ab.
    -Dann schreibe ich auf einen kleinen Zettel: 100 EUR bar am 14.05.2020 und stecke ihn in den Geldbeutel hinter die Scheine.
    -Auf dem Papier notiere ich, auf ganze Euro gerundet, mit einem Stift sofort die Ausgaben, nachdem ich bezahlt habe. Zeitschrift kostet 4,80 EUR = 5 EUR auf Zettel. Bäckerbrezen kosten 1,20 EUR = 1 EUR auf Zettel. Am Monatsende fehlen 1-3 EUR in der Summe, mehr war es nie.

    Sonstiges notiere ich ab einem Betrag von 20 EUR als eigenen Posten im Haushaltsbuch.

    Wie Du geschrieben hast, war für mich die Analyse und die Änderung des eigenen Verhaltens das Wichtigste am Haushaltsbuch.

    Im Jahr 2018 habe ich mehr als 500 EUR für Bücher ausgegeben. Seit 2019 leihe ich in der Bibliothek aus (Gebühr = 17 EUR pro Jahr), wünsche mir Titel zum Geburtstag und kaufe nur noch die Neuerscheinungen meiner drei Lieblings-Autorinnen.

    Weiterer Aha- Effekt lag in den Kosten für Cafe- Besuche mit der Familie (vor Coronazeiten) und dem Kaffee-Geld, das ich in der Arbeit ausgab (vor Coronazeiten). Die Anzahl der Cafe- Besuche mit Kind und Mann wurden auf einmal pro Monat reduziert- dann ist es auch etwas Besonderes! In der Arbeit trank ich seitdem morgens Instant- Kaffee, aufgebrüht mit kostenlosen Wasser und nur mittags den teuren Espresso von der Kaffeebar.

    Viele Grüße von Kerstin

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.