Online Shopping

12 Tipps, wie du beim Einkaufen im Internet Geld sparst.

Einkaufen über das Internet ist praktisch und auch trotz hektischem Alltag gut möglich. Es ist nicht überraschend, dass vor allem Familien mit kleinen Kindern häufig online bestellen. Gerade hier lohnt es sich also, Geld zu sparen! Mit diesen 12 Tipps fällt das auch leicht.

Hier wäre zu anzumerken, dass die Öko-Bilanz im Vergleich zum Kauf im stationären Handel häufig schlechter ist, vor allem wegen den Rücksendungen.

Doch kann unterm Strich nicht ignoriert werden, dass Online-Bestellungen in Deutschland auf dem Vormarsch sind: Rund 58 Milliarden Euro wurden in 2019 umgesetzt. Vor allem Kleidung und Elektronikartikel werden gekauft.

Selbst wenn Preissuchmaschinen von jedem zweiten Käufer für die Recherche genutzt werden: Nicht alle Produkte, die online verkauft werden, sind Schnäppchen. Und online sowohl offline gilt: Weniger ist mehr. Richtig Geld lässt sich nur durch Konsumverzicht sparen.

12 Tipps, damit du beim Einkaufen im Internet weniger Geld ausgibst


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Nutze Cashback für jeden Online-Einkauf

Cashback-Seiten wie Shoop, Getmore und Aklamio bieten hohe Rabatte von bis zu 6 % bei Händlern in ihrem Partnernetzwerk, wenn du über ihre Website bestellst. Das ist mehr als über herkömmliche Cashback-Karten.

Am besten du kontrollierst vor dem Kauf, ob der gewählte Online-Händler ein Partner von einer der Cashback-Seiten ist und bestellst ab sofort immer über die Cashback-Seite. Shoop bietet dafür sogar eine praktische Browser-Erweiterung, die dich automatisch benachrichtigt, wenn du auf einem Partnershop bist.

Shoop und Co. erhalten vom Online-Händler Geld für jeden Verkauf, der der Seite zugeordnet werden kann. Dieses Geld wird zu einem großen Anteil wieder an dich ausgeschüttet.

Es ist dabei zu empfehlen, das so verdiente Geld möglichst zeitnah von der Cashback-Seite auf dein Konto zu überweisen, denn es könnte ansonsten verfallen.

Melde dich für den Newsletter an

Wenn du dich für den Newsletter des Online-Händlers einschreibst, erhältst du oft mehr als 10 % Preisnachlass für deinen aktuellen oder nächsten Kauf. Dieses Angebot ist attraktiv und du könntest es durchaus wahrnehmen für die Extra-Arbeit, die das Einschreiben bedeutet. Falls du die vielen Werbe-Emails scheust, könntest du dich auch gleich nach dem Kauf wieder austragen.

Manche gehen sogar soweit, mehrere E-Mail-Adressen anzugeben für verschiedene Käufe, um jedes Mal diese 10 % zu erhalten. Bestimmt ist das nicht im Sinne des Verkäufers, doch wenn du diese Zeit aufwenden willst, wäre das vielleicht auch eine Option für dich.

Bewahre Originalverpackungen auf

In Deutschland besteht die Möglichkeit, bestellte Ware 14 Tage nach Zustellung wieder zurück zu schicken. Viele Händler bieten sogar darüber hinaus großzügige Rückgabefristen. Auch gut zu wissen: Die Produkte müssen innerhalb der 14 Tage nicht in Originalverpackung zurückgeschickt werden. Jeglicher Hinweis in den AGBs von den Händlern diesbezüglich wäre sogar nichtig.

Trotzdem kann es klug sein, Originalverpackungen länger aufzubewahren. Bei ebay Kleinanzeigen lässt sich gebrauchte Ware in Originalverpackung zu höheren Preisen wieder verkaufen als ohne.

Achte auf die Tricks der Händler

Wir als Konsumenten meinen ja alle Tricks der Händler zu kennen: Dazu zählen die Nachrichten, dass „nur noch wenige Produkte auf Lager“ seien, oder die Preisnachlässe, die nur für kurze Zeit gewährt werden.

Selbst wenn es offensichtlich ist, werden wir von solchen Warnungen verführt und kaufen zumeist mehr als geplant. Das ist menschlich. Vielleicht hilft etwas mehr Gelassenheit vor dem Kauf. Verpasste Chancen schaffen Platz für Neues!

Setze dir ein Budget für Online Käufe

Schon wieder zuviel bestellt? Das passiert vielen! Anders als bei Beträgen in bar, sind wir auf elektronischem Wege viel eher dazu bereit, mehr Geld auszugeben. Studien haben sogar ergeben, dass wir mehr als das Doppelte bereit sind zu bezahlen, wenn wir den Betrag per Karte begleichen anstatt in bar!

Vielleicht ärgerst du dich häufig darüber. In diesem Fall kann es nützlich sein, ein Budget am Anfang des Monats zu reservieren für Online-Käufe. Das klappt gut mit mit einer kostenlosen Prepaidkreditkarte. Hier das gewünschte Budget hochladen. Wenn die Prepaidkarte leer ist, dann ist auch ein Einkauf nicht mehr denkbar.

Checke vor dem Kauf deinen Kontostand

Kaum ein anderer Tipp ist so effektiv: Eine Studie aus den USA von 2016 hat gezeigt, dass 62 % der Nutzer von mobilen Banking-Apps ihre Kontoumsätze kontrollieren vor einem großen Kauf. Die Hälfte davon hat den Kauf nicht getätigt nach dem Blick auf den Kontostand.

Konsum kann auch Spaß machen, Verzicht in allen Situationen des Lebens ist ganz schön trist. Doch wenn du Sparpotenziale finden möchtest und dich regelmäßig über zu viel ausgegebenes Geld ärgerst, könnte es sich lohnen, dich mit einem Blick auf deinen aktuellen Kontostand zu disziplinieren. Am besten klappt das, wenn du dafür einen unkomplizierten Zugriff über dein Smartphone einrichtest.

Führe ein Haushaltsbuch

Führst du schon ein Haushaltsbuch? Egal ob auf Papier, auf dem PC mit einem Tabellenprogramm oder per App am Smartphone: Mit einem Haushaltsbuch bekommst du deine Finanzen in den Griff. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viel du den ganzen Monat über für bestimmte Kategorien ausgibst. Ein Haushaltsbuch erinnert daran. Mit einem Haushaltsbuch findest du Möglichkeiten zu sparen fast wie von selbst, wenn du es nur regelmäßig und sorgfältig führst.

Lösche deine Cookies oder bleib anonym

Immer mehr Händler nutzen Algorithmen die in Echtzeit berechnen, wie hoch der Preis sein könnte, den ein Nutzer wie du gerade noch bereit wäre für ein Produkt zu bezahlen. Zwar basiert diese Berechnung nicht auf persönlichen Informationen, doch werden andere Signale genutzt: Zum Beispiel der Ort des Zugriffs auf die Website (Geschäftsreisender am Flughafen?) oder das Gerät, das dafür genutzt wird (der neueste Laptop oder schon etwas älter?).

Falls du dir gerade die neueste Technik angeschafft hast oder bei einem Händler unlängst teure Produkte gekauft hast: Logge dich nicht ein auf der Händler-Website, surfe anonym und am besten mit einem älteren Gerät, lösche all deine Cookies. Vielleicht ist der angebotene Preis für das gleiche Produkt viel günstiger!

Belasse Artikel für einige Zeit im Warenkorb

Auf diese Weise nutzt du die Intelligenz der Marketingkampagnen des Händlers für dich:

Belasse ein Produkt, nachdem du dich eingeloggt hast, einfach im Warenkorb und warte zwei oder drei Wochen ab. Zum einen ist das eine großartige Methode, richtig viel Geld zu sparen. Denn nach dieser Zeit ist das neue Kleid im Warenkorb vielleicht doch nicht mehr so interessant. Zum anderen senden viele Händler Rabatt-Aktionen gezielt an potenzielle Kunden mit noch nicht bezahlten Produkten im Warenkorb per E-Mail. Diese kannst du dann für deinen Kauf einlösen.

Vergleiche Preise

Nicht immer bieten die großen Portale wie Amazon oder Zalando die günstigsten Preise. Sogar gebrauchte Artikel bei ebay Kleinanzeigen sind teilweise genauso teuer wie neue.

Hier hilft nur der Preisvergleich, auch über mehrere Tage. Doch Vorsicht: hast du einmal einen Preis akzeptiert, dann könnte der auch wieder ansteigen. Besser nicht ärgern darüber. Das wäre verschwendete Energie. Beim nächsten Mal ist es bestimmt anders rum.

Nutze den Sale

Große Verkaufsaktionen wie der Cybermonday oder Black Friday sind schon längst in Deutschland angekommen. Doch kennst du auch den Singles Day am 11.11?

Meiner Erfahrung nach lässt sich nach Weihnachten, vor allem ab Januar, vorzüglich Geld sparen. Fast alle meine Winterklamotten habe ich in diesem Monat gekauft. Ausschließlich. Denn wahres Sparen ist nur durch Konsumverzicht in den anderen Monaten denkbar.

Viele Unternehmen schließen ihr Geschäftsjahr im April, oft sind dann auch einige Restbestände mit großem Rabatt verfügbar.

Finde am besten heraus, wann deine Lieblingsmarke mit dem Abverkauf startet. Dann kannst du deine virtuellen Shoppingausflüge genau abstimmen.

Schließe kein Abo ab

Auf den ersten Blick scheint es bequem: Das Windel-Abo, das Katzenfutter- Abo und dann noch das Mülltüten-Abo. In der Praxis werden die Aboartikel zu häufig oder zu selten gesendet oder du vergisst sie abzubestellen, wenn es nicht mehr notwendig ist. Abonnements helfen in erster Linie den Händlern, die damit einen regelmäßigen Umsatz erhalten. Für die Konsumenten sind sie unterm Strich oft teurer als einzelne Bestellungen.

Fazit:

Das Online Einkaufen bietet viele Vorteile: Der Kauf ist praktisch von zu Hause aus möglich, die Preise sind zumeist gut vergleichbar und die Lieferung nach Hause ist vor allem bei sperrigen Möbelstücken bequem. Auch ein guter Nebeneffekt ist, dass du online seltener dazu verleitet wirst, noch kleine Accessoires mitzunehmen auf dem Weg zur Kasse.

Doch gibt es trotzdem einiges zu beachten. Und Online wie Offline gilt: Kein Rabatt ist so hoch wie 100%, wenn ein Produkt dann doch nicht gekauft wird.


Was sind deine Tipps für beim Onlinekauf? Haben wir etwas vergessen?

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