Arbeitsaufteilung

Arbeitsaufteilung einmal anders – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Diese Woche durfte ich für den Blog „Geldfrau – Frauen können Finanzen“ von Dani Parthum einen Beitrag verfassen zum Thema Arbeitsaufteilung. Hier kannst du jetzt darüber lesen.

Bei uns läuft das ja etwas anders als bei vielen Paaren. Derzeit verdiene ich voll und mein Mann ist in Elternzeit. Das läuft gut, doch bestimmt nicht reibungslos. Für uns ist das ein Modell, das wir nicht geplant haben. Es hat sich so ergeben. Vielleicht ändern wir unsere Arbeitsaufteilung auch wieder.

Wie sind wir nun in dieser Konstellation gelandet? Was läuft bei uns gut und was würden wir gerne ändern? Wie sehen unsere Finanzen dabei aus? Das habe ich als persönlichen Erfahrungsbericht geteilt geldfrau.de. Anbei eine kurze Zusammenfassung:

Wie wir unsere Ausgaben in der Partnerschaft teilen

Ganz zu Beginn unserer Beziehung haben wir noch gleich viel verdient. Wir führten getrennte Konten. Einmal lud er mich ein, dann wieder ich ihn. Geld war nicht wirklich ein Thema. Das war auch noch so, als wir zusammenzogen. 

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Nach unserer Hochzeit wurde ich zweimal innerhalb kurzer Zeit befördert. Der Einkommensunterschied zwischen uns war nun deutlich – zu meinen Gunsten. Zwar führten wir weiterhin getrennte Konten, aber wir bezahlten alle Ausgaben nach Einkommen geteilt.

Zwei Jahre später wurde ich schwanger. Zu diesem Zeitpunkt eröffneten wir ein gemeinsames Konto, über das wir alle Einnahmen und Ausgaben tätigen.

Wie sorgen wir gemeinsam für das Alter vor?

Derzeit verdiene nur ich das Geld für unser Leben. Damit kommen wir vier sehr gut zurecht. Sogar für unsere Altersvorsorge können wir monatlich einiges zur Seite legen, mittlerweile per ETF-Sparplan. Das ist wichtig, denn wir wohnen zu Miete.

Für unsere Altersvorsorge habe ich schon vor vielen Jahren ein Depot eröffnet, zunächst nur für mich. Seitdem die Kleinen da sind, verfügt mein Mann über eine Depotvollmacht. In unserer Ehe gilt die Zugewinngemeinschaft. Selbst wenn ich damals noch auf Bankberater gehört habe mit hohen Provisionen, hat sich das Depot ganz gut entwickelt in den vergangenen Jahren. Es wird im Falle einer Trennung also auch für ihn gesorgt sein.

Zusätzlich habe ich eine Risikolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Auch bei meinem Ableben oder bei einer schweren Krankheit ist somit für die Familie als auch für meinen Mann gesorgt.

Was würden wir bei der Arbeitsaufteilung gerne anders machen?

Meiner Meinung nach ist eine einseitige Rollen- und Arbeitsaufteilung in der Ehe – einer verdient das Geld, der andere kümmert sich um Haushalt, Kinder, soziales Leben – nicht zukunftsfähig. Folgerichtig ist auch unsere Herangehensweise nicht zu empfehlen. Das liegt auch am Rentensystem und dass eine lange Babypause nicht honoriert wird – weder bei Frauen noch bei Männern.

Mein persönliches Fazit:

Gibt es einen Königsweg bei der partnerschaftlichen Arbeitsaufteilung? Für mich wäre es so, wenn beide Partner gleichwertig zum Haushaltseinkommen und zur Hausarbeit beitragen. Das ist sicherlich anstrengend, vieles muss neu verhandelt werden und es gibt noch wenige Vorbilder. Aber es gibt auch so viel zu gewinnen. Als Belohnung sehen wir selbstbewusste Kinder aufwachsen, die wissen, dass sie sich auf beide Eltern verlassen können. Arbeitgeber erkennen, dass auch Männer in Teilzeit ein Gewinn sind. Und Ehen werden Partnerschaften auf Augenhöhe. Das klingt doch ziemlich gut.

Wie teilst du dir die Arbeit in der Partnerschaft? Ich freue mich schon sehr auf deinen Kommentar.

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